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Wunschautos der Redaktion

Träumen von Bulli, M1, Alfa Spider und R4

VW Multivan Foto: Hersteller 33 Bilder

Heute ist das Leben ausnahmsweise mal ein Wunschkonzert. Wir präsentieren: Autos, die wir gerne hätten. Die Folgen einer Redaktionskonferenz.

21.06.2012 Jens Katemann Powered by

Eigentlich beginnt dieser Vormittag wie jeder andere. Der Chefredakteur nippt um neun Uhr morgens an seinem zweiten Kaffee, und die Kollegen diskutieren über Testwagen und Fußballergebnisse. Vor der alle zwei Wochen stattfindenden Themenkonferenz der Redaktion scheint also alles so wie immer. Normalerweise gehen wir die anstehenden Themen für die einzelnen Rubriken durch, jeder trägt seine Vorschläge vor, und daraus ergibt sich dann der Heftplan.

Doch diesmal verläuft die Runde etwas anders. Dabei ist der Anlass nicht einmal besonders spektakulär: die Bekanntgabe eines Autonamens. Opel verkündet, dass sein neuer Fiat 500- und Mini-Gegner Adam heißt. "Klingt so cool wie Bausparvertrag", kommentiert der eine. "Der Vorname des Firmengründers wirkt zu klassisch für ein modernes Lifestyle-Auto. Der Adam soll doch kein Retro-Modell werden", ergänzt ein anderer. Es entwickelt sich eine lebhafte "War-früher-alles-besser?"-Debatte mit dem Ergebnis, dass Retro-Design nur bei echten Ikonen funktionieren kann. Zu den erfolgreichen Beispielen zählen eben jene Opel Adam-Konkurrenten Fiat 500 und Mini, aber auch Sportwagen wie Mercedes SLS oder Chevrolet Camaro.

"VW braucht wieder einen echten Volks-Bulli"

"Welches weitere Comeback würden wir uns denn wünschen?", wird in die Runde gefragt. "VW braucht wieder einen echten Volks-Bulli und Alfa einen heißen Spider, wie in den frühen fünfziger bis achtziger Jahren", heißt es. Danach werden zahlreiche weitere neue Modelle verbal kreiert, bis die folgenschwere Entscheidung fällt: "Wir machen eine Geschichte über unsere Ideen und Autos, die wir uns wünschen."

Was Sie auf diesen Seiten sehen, sind deshalb nicht wie gewohnt Computerretuschen von zukünftigen Modellen der Autohersteller, die auf unseren Informationen basieren, sondern von unserem Computer-Designer Christian Schulte modifizierte Studien, die wir gerne auf unseren Straßen sehen würden. Ergänzt werden sie von Konzeptautos, die auf diversen Automessen in den vergangenen Jahren gezeigt wurden, es aber bislang nicht in die Serie geschafft haben sehr zu unserem Leidwesen.

Zu unseren Favoriten zählt der Bulli, den VW 2001 unter dem Namen Microbus auf der Detroit Auto Show präsentierte. Mit Serienscheinwerfern und -rädern, wie hier von uns gezeigt, ist er eine zeitgemäße Interpretation des Ur-Designs. Gleiches gilt für die 2008 von BMW vorgestellte Studie zum 30-jährigen Jubiläum des M1 sowie für die Neuauflage des Trabant als Elektroauto Retro-Design, wie es im Buche steht. Her damit!

BMW Isetta - Neuauflage im alten Look

Aber es muss nicht immer Retro sein. Ein Stadtfloh wie die BMW Isetta würde der Marke zwar gut stehen, aber weder das Design noch das heute aus Sicherheitsgründen nicht mehr akzeptable Türkonzept sprechen für eine Neuauflage im alten Look. "Ein Smart-Gegner im Stil der neuen i-Baureihe, das wär‘s", so die Meinung eines Redakteurs.

Und was ist mit einem Ford Capri? "Da fände ich eine moderne Interpretation auf Basis des nächsten Mondeo besser", sagt jemand. "Ist auch realistischer, denn Ford setzt nicht mehr auf Heckantrieb. Da wäre ein Retro-Capri mit langer Haube und kurzem Heck auch nicht glaubwürdig", ergänzt ein anderer.

Egal, ob moderne Interpretation à la Audi Quattro oder Alfa Romeo Spider im Retro-Kleid wir haben unseren Gedanken einmal freien Lauf gelassen.

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