XTR Carchip Cayman X-Wide: Der Rennsport-Porsche Cayman

Tuner XTR Carchip bringt den Breitbau-Porsche Cayman auf die Straße.

Was Fans von Porsche schon lange erwarten hat der Berliner Tuner Carchip auf die Breitreifen gestellt - einen Porsche Cayman RS. Das XTR X-Wide getaufte Mittelmotorcoupé scheint der direkt der Rennstrecke entsprungen zu sein.

Entwickelt wurde der Breitbau-Porsche Cayman ursprünglich von der Kölner Rennsportschmiede M-Speed. Mit dem Tuner XTR Carchip aus Berlin fand sich ein Partner, der den Cayman RS auch auf die Straße bringt.

Breitbau-Kit direkt von der Rennstrecke

Unbestrittenes Highlight des XTR Carchip Cayman X-Wide ist der Karosserieumbau. Geformt aus GFK erwachsen dem Porsche Cayman vorne und hinten mächtig dicke Backen. Formvollendeten Abschluss der abnehmbaren Kotflügel vorn schafft eine weit nach vorne gezogene Frontschürze, die mit ihren großen Lufteinlässen reichlich Kühlluft inhaliert. Integrierte LED-Tagfahrlichter sorgen für Lichtakzente und die Spoilerlippe aus Carbon sorgt für reichlich Anpressdruck, wenn der X-Wide ordentlich von der Leine gelassen wird.

An den Flanken sorgen breite Schwellerleisten für eine harmonische Verbindung zwischen den vorderen Kotflügeln und den hinteren Breitbauseitenteilen. Das Heck krönt ein mächtiger, verstellbarer Spoiler, der die neue Heckschürze überragt. Abgerundet wird der Umbau durch Karbonaußenspiegel.

Den gewonnenen Raum in den mächtigen Radhäusern füllen BBS-Rennsportfelgen mit Zentralverschluss. Vorne in der Dimension 10,5x18 Zoll mit 265/35er Reifen und hinten in der Kombination 11,5x18 Zoll mit 315/30er Pneus.

Fahrwerk mit Rennsportabstimmung

Geführt werden diese von verstärkten Aufhängungen an beiden Achsen, die perfekte Straßenlage soll ein H&R-Gewindefahrwerk sichern.

Wer in den Porsche GT 3-Sitzschalen im Cockpit des ehemaligen Cayman S Platz nimmt, wird von einem Überrollkäfig geschützt, während Sechspunkt-Gurte für eine sichere Verzahnung mit den Sitzen sorgen. Während sich vor den zwei Passagieren das Seriencockpit und die Serienmittelkonsole ausbreitet, erhascht der Blick in den Rückspiegel nur lackiertes Blech, denn der X-Wide stammt eben direkt von der Rennstrecke.

Ah ja, Leistung gibt es natürlich auch im Nachschlag. Per modifizierter Motorsteuerung steigt die Power des 3,4-Liter-Boxers von 295 auf 310 PS, das maximale Drehmoment klettert von 340 auf 360 Nm, was dem X-Wide eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h bescheren soll.

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Uli Baumann

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