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Yamaha Sports Ride Concept in Tokyo

Motorrad-Gaudi im Sportwagen

10/2015 Tokio Motor Show 2015 Yamaha Stream Foto: Stefan Cerchez 15 Bilder

In der Motorrad-WM fechten die Yamaha-Asse Valentino Rossi und Jorge Lorenzo den WM-Titel unter sich aus. Währenddessen taucht der Zweiradriese in andere Gefilde ein und entwickelt einen heckgetriebenen Sportwagen. Die Präsentation findet auf der Tokyo Motor Show statt.

28.10.2015 Andreas Haupt, Stefan Cerchez

Ist es möglich, ein Auto zu bauen, das beim Fahren genauso viel Spaß bereitet wie ein Motorrad? Yamaha will zumindest nah dran sein mit einem Design-Concept, das auf der Tokyo Motor Show 2015 für Aufsehen sorgt. Das Yamaha-Rezept für Motorrad-Gaudi in einem zweisitzigen Coupé: eine ausgewogene Gewichtsverteilung, Heckantrieb und Leichtbau. Also eigentlich ein bekannter Mix.

Spezielle Chassis-Bauweise

Noch eher unbekannt ist allerdings das Chassis, auf dem das Yamaha Sports Ride Concept aufbaut. Es wird in der sogenannten iStream-Technik gefertigt. Ein Produktionsprozess, bei dem einzelne Paneele - zum Beispiel aus Carbon - auf einen Rohrrahmen geklebt werden.

Die Idee stammt von der britischen Firma Gordon Murray Design Limited - gegründet vom legendären Rennwagenbauer Gordan Murray. Durch die Technik soll das Chassis sehr leicht, gleichzeitig aber auch äußerst verwindungssteif sein. Im Falle des Yamaha Sports Ride Concept spricht der Hersteller von lediglich 750 Kilogramm. Damit könnte der Heck-/Mittelmotor-Sportler bereits mit rund 100 PS zur Fahrspaßgranate werden. Allerdings gibt es derzeit keine Informationen zur möglichen Motorisierung des Sports Ride Concept – außer, dass es kein Aggregat aus dem Motorrad-Baukasten von Yamaha sein wird. Das Fehlen eines Schalthebels und die Schaltpaddles am Lenkrad deuten zumindest auf ein teilautomatisiertes Getriebe hin.

Der 3,90 Meter kurze und 1,17 Meter flache Prototyp mit dem sperrigen Namen Yamaha Sports Ride Concept unterstreicht seine Dynamik-Ambitionen durch eine aggressiv gezeichnete Front mit großen Kühleinlässen und einem Heck mit Diffusor und prominent platziertem Doppel-Endrohr.

Angaben zu einer möglichen Serienfertigung machte das Unternehmen ebenfalls nicht. Aus dem iStream-Unterbau sollen auch ganz einfach andere Modelle wachsen. Beispielsweise ein City-Flitzer oder SUV.

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