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Zandvoort

Ekström führt Audi-Trio an

Foto: Audi 40 Bilder

Bei frostigen Temperaturen und einer steifen Brise aus Westen hat sich Titelverteidiger Mattias Ekström am Samstag (12.7.) die Pole Position in Zandvoort gesichert. Mit Timo Scheider und Tom Kristensen starten zwei weitere Audi-Piloten direkt dahinter.

12.07.2008 Claus Mühlberger Powered by

Der beste Mercedes-Fahrer, der zweifache Saisonsieger Jamie Green, verbuchte bereits sechs Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit und schaffte damit Startplatz vier. "Ein großartiges Ergebnis", freute sich Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Seit 2004 habe es  Audi beim Training in Zandvoort immer geschafft vorne zu liegen. "Man kann ja nicht immer vorne stehen", gab Mercedes-Sportchef Norbert Haug zurück. "Vor 14 Tagen am Norisring war es genau umgekehrt. Wir sind aber nicht schlecht. Unser Auto ist zehn Kilo schwerer als die Audi. Das macht zwei Zehntelsekunden aus. Trotzdem ist der Abstand zu Mattias ziemlich groß. Zweite Startreihe - das ist doch kein Drama. Wir gehen morgen sicherlich nicht als Favoriten an der Start - aber manchmal hat auch nicht der Favorit gewonnen."

Reifen sind entscheidend

Für Titelverteidiger Ekström ist es die erste Trainingsbestzeit des Jahres. "Ich habe im Q3 alles perfekt zusammengebracht", freute sich der Schwede zwei Tage vor seinem 30. Geburtstag, warnte aber vor allzu großem Optimismus. "Aber es wird wie immer hier ein schwieriges Rennen. Man muss vor allem auf die Reifen gut aufpassen." Tabellenführer Timo Scheider war zu Scherzen aufgelegt: "Ich hatte in Zandvoort ja schon zweimal die Pole, aber nie gewonnen", sagte Timo Scheider. "Vielleicht geht es morgen ja anders herum."

Mercedes-Mann Green, der in der Tabelle mit nur einem Punkt Rückstand auf Scheider auf Platz zwei liegt, hofft auf morgen: "Mit Platz vier habe ich keinen schlechten Job gemacht. Die Balance des Autos stimmt. Und auf die Renndistanz betrachtet sind wir gut aussortiert."

Als bester Fahrer eines Gebrauchtwagens schaffte der Brite Oliver Jarvis mit seinem Audi A4 Startplatz acht, knapp vor seinem Markenkollegen Markus Winkelhock: "Mit Platz neun bin ich nicht unzufrieden, aber ich hatte mir schon ein bisschen mehr erhofft", meinte der Schwabe. "Nur eine Zehntelsekunde hat gefehlt um in Q3 aufzusteigen. Ich habe eigentlich keinen großen Fehler gemacht, aber vielleicht war ich etwas zu vorsichtig. Jetzt muss ich halt morgen im Rennen mehr Gas geben."

Schumacher am Ende des Feldes

Schon der zweite Trainingsabschnitt forderte prominente Opfer im Mercedes-Lager: Altmeister Bernd Schneider verpasste als Zwölfter ebenso den Aufstieg in den entscheidenden dritten Trainingsabschnitt wie Gary Paffett, der DTM-Champion von 2005 als Dreizehnter. Schneider flüchtete sich nach diesem extrem enttäuschenden Resultat in Sarkasmus: "Jetzt kann ich etwas früher Party machen. Rockenfeller ist vor mit seinem kaputten Auto hergefahren." Dies habe ihm die schnelle Runde kaputt gemacht.

Nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen zeigte Ralf Schumacher auf dem fahrerisch sehr anspruchsvollen Dünenkurs eine schwache Leistung: Der Ex-Formel 1-Fahrer wurde nur 19. und damit Letzter. Auf die von Mattias Ekström gefahrene Bestzeit fehlte Schumacher mehr als zwei Sekunden. "Das Resultat ist sehr schlecht", sagte der Mercedes-Fahrer. "Aber morgen haben wir ein langes Rennen vor uns. Jetzt müssen wir und zusammensetzen und schauen, woran es gelegen hat. Im Rennen waren wir ja immer besser als im Training." Susie Stoddart dagegen, 18. des Trainings, übte sich in Selbstkritik: "Dieses Ergebnis lag heute nicht nur am Auto sondern schon auch an mir."

DTM Zandvoort: Ergebnis Qualifying
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