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Zandvoort

Scheider auch auf Pole

Foto: DTM 37 Bilder

Timo Scheider sicherte sich beim Qualifying zum siebten DTM-Lauf in Zandvoort die Pole Position. Für Scheider war es die zweite Pole Position, nachdem er bereits an gleicher Stelle 2003 vom besten Startplatz aus ins Rennen ging.

28.07.2007 Powered by

Dem Braubacher folgten vier weitere Markenkollegen. Wie zuletzt in Mugello starten somit fünf Audi von den ersten fünf Plätzen. "Zandvoort ist eine meiner Strecken. Die Strecke liegt mir, hier fahre ich gerne", meinte Scheider. "Ich bin glücklich über meine Pole Position, aber auch, dass ich in allen vier Trainings vorne lag. Jetzt liegt es an mir, die Leistung im Rennen zu wiederholen."

Hinter dem 28-Jährigen etablierte sich Tabellenführer Mattias Ekström, dem in einem dramatischen Finish nur eine halbe Hundertstelsekunde auf die Bestzeit fehlte. Hinter dem Schweden folgten sein Teamkollege Martin Tomczyk sowie Alexandre Prémat im Vorjahres-A4 und Tom Kristensen im vierten Abt-Audi.

Man braucht Glück im Qualifying

Bruno Spengler war der beste Vertreter der Mercedes-Fraktion. Er schaffte es als einziger Mercedes-Pilot neben Paul di Resta in der zwei Jahre alten C-Klasse unter die letzten Acht. "Es war ein sehr schwieriges Qualifying", meinte Spenlger. "Alles passiert so schnell hier. Etwas Wind, etwas Sand auf der Piste, und schon fehlen dir fünf, sechs Zehntel und du bist nur 14. oder 15." Seine Teamkollegen enttäuschten: Mugello-Sieger Mika Häkkinen erzielte nur Startplatz 13; Meisterschaftsanwärter Bernd Schneider platzierte sich auf Rang 14 und Jamie Green erreichte mit Position 18 sein schlechtestes DTM-Trainingsergebnis überhaupt. "Ich bin überrascht, dass meine Teamkollegen nicht weiter vorne mit dabei sind", meinte Spengler, "denn es hatte sich an den Autos gegenüber dem Vormittag ja nichts geändert. Aber in so einem Qualifying braucht man auch Glück. Der wechselhafte Wind hier ist stets ein Thema." "Ich bin sehr, sehr enttäuscht", meinte hingegen Mika Häkkinen.

Nürburgring-Formel 1-Hero Markus Winkelhock setzte seiner starken Leistung zuletzt in Mugello noch eins drauf und qualifizierte den 2005er-A4 des Futurecom TME-Teams auf Position zwölf. Weiter vorne stand das Auto in dieser Saison noch nie. Seine Teamkollegin Vanina Ickx hatte indes erneut Pech: Die 31-Jährige verlor die Gewalt über ihren A4 beim Einlenken in die über 200 Km/h schnelle Scheijvlak-Kurve. Im Kiesbett grub sich ihr grünes Auto ein; die Belgierin überschlug sich einmal, kam aber wieder auf den Rädern unverletzt zum Stehen. Der Schaden hält sich in Grenzen und dürfte sogar geringer ausfallen als nach der völlig verunglückten Bergeaktion gestern Morgen im ersten Training. Da rutschte Ickx von der Strecke, ohne dabei ihren Audi zu beschädigen. Erst die Bergemannschaft beschädigte beim Wegschleppen den A4 derart, dass Ickx für den Rest des Tages zuschauen musste.

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