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Zehn Neue bis 20.000 Euro

Spannende Neuheiten für die nächsten Monate

Skoda Fabia, Frontansicht Foto: Christian Schulte 12 Bilder

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Auto, und Ihr Budget beträgt rund 20.000 Euro? Wir präsentieren eine spannende Auswahl an Neuheiten in dieser Preisklasse, die in den nächsten Monaten kommen. Die gute Nachricht: Es sind längst nicht nur Kleinwagen!

08.08.2014 Stefan Cerchez

In vielen Haushalten markiert die 20.000-Euro-Marke eine symbolische Grenze beim Autokauf – viel teurer sollte der Neue nicht sein. Und auch wenn es für dieses Geld auf dem Gebrauchtmarkt zahleiche spannende Alternativen gibt, so träumen viele davon, sich den Wunsch nach einem Neuwagen zu erfüllen. Kein Problem, denn in dieser Preisklasse gehen längst nicht nur Stadtautos und Kleinwagen an den Start. Wir haben für Sie eine Auswahl jener Autos zusammengestellt, die in den nächsten zwölf Monaten auf den Markt kommen und in die Budgetvorgabe „bis 20.000 Euro“ passen.

Skoda Fabia, Opel Corsa und Toyota Yaris ab 12.000 Euro

Den Anfang in unserer Übersicht macht der neue Skoda Fabia, der seine Premiere Anfang Oktober auf dem Autosalon in Paris feiern wird. Optisch ist er sofort als kleiner Bruder von Octavia und Rapid erkennbar und behält seine Größe bei, technisch lehnt er sich wie bislang an das VW-Schwestermodell Polo an. Das bedeutet für Kunden: gutes Platzangebot, neue Motoren zwischen 60 und 110 PS, modernes Infotainment und Preise, die sich auf dem Niveau des Vorgängers bewegen und damit knapp unter 12.000 Euro starten dürften.

In diesem Segment trifft er 2015 unter anderem auf den runderneuerten Opel Corsa. Der steht wie der Fabia im Oktober auf dem Pariser Autosalon, dreht derzeit seine letzten Abstimmungsrunden. Unser erster Fahreindruck: Lenkung, Fahrwerk und Gesamteindruck sind spürbar verbessert, äußerlich wird die Verwandtschaft zum erfolgreichen Adam stärker herausgearbeitet. Wie im kleinen Bruder kommt auch der neue Dreizylinder-Benziner (90 und 115 PS) zum Einsatz, die Preise werden kaum steigen und für den Zweitürer ebenfalls knapp unter der 12.000-Euro- Marke beginnen.

Verhandlungsgeschickt ist beim Honda Civic gefragt

Ein weiterer Rivale in dieser Preisklasse ist der Toyota Yaris, der zum Sommer ein leichtes Facelift und eine neue Fahrwerksabstimmung erhält. Auch wenn er bei den Verkaufszahlen hinter den europäischen Konkurrenten liegt, hat er diesen weiterhin eine Antriebsoption voraus: die Hybrid-Motorisierung, die bereits rund ein Drittel aller Yaris-Zulassungen ausmacht und seinen Normverbrauch auf rund 3,5 l/100 km drückt (Preise ab 11.900 Euro, Hybrid ab 17.000 Euro).

Anstatt in ein innovatives Antriebskonzept könnten Sie aber auch in ein etwas größeres Modell investieren – beispielsweise den Pulsar, mit dem Nissan im Herbst auf die Kompaktwagen-Bühne zurückkehrt. Er tritt als Fünftürer mit einer Gesamtlänge von 4,39 Metern und einem Radstand von 2,70 Metern an (sieben Zentimeter mehr als der VW Golf), was ein gutes Raumangebot im Fond erwarten lässt. Auf der Antriebsseite kommen zunächst ein 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (115 PS, 190 Nm) und ein 1,5-Liter-Turbodiesel (110 PS, 260 Nm) zum Einsatz.

Noch ein wenig mehr repräsentative Außenlänge bietet die europäische Stufenheckvariante des Honda Civic, die in der Türkei vom Band läuft. Sie basiert auf der US-Ausführung des Japaners und verfügt daher über einen etwas längeren Radstand (2.675 mm) als das Schrägheck, der den Fondpassagieren zugutekommt. Während die hochklappbare Sitzfläche der Rückbank („Magic Seats“) beim Stufenheck entfällt, lässt sich deren Lehne vom Kofferraum (440 l) aus fernentriegelt umlegen. Mit einem Listenpreis von 21.100 Euro liegt der Stufenheck-Civic zwar knapp über unserem 20.000er-Limit, sollte sich aber problemlos in diese Richtung verhandeln lassen.

Kein Allrad beim Ford Tourneo Courier

Dies gilt auch für zwei Neuzugänge im Mini-Programm: Dort fährt im Oktober die viertürige Version des gerade erneuerten Mini vor, die dank mehr Länge und Radstand ein Plus an Platz für Passagiere und Gepäck bietet. Und falls es ein wenig mehr nach SUV aussehen darf, gibt es bei Mini ja auch noch den Countryman, der zum Juli ein Mini-Facelift erhält. Optisches Kennzeichen: die Querlamelle im Grill. Alle Motoren erfüllen nun die Euro-6-Norm, Feinarbeit an Unterboden und Fahrwerk bringt verbesserte Fahrdynamik- und Verbrauchswerte.

Ebenfalls in der SUV-Abteilung debütieren in diesem Jahr die Schwestermodelle Fiat 500X und Jeep Renegade. Während der kleine Amerikaner für seine Marke die Rolle des Einstiegsmodells übernimmt, rundet die X-Variante die 500er-Familie bei Fiat nach oben ab. Beide werden mit Allradantrieb verfügbar sein. Ob das auch für den Honda HR-V (Europastart: 2015) gilt, ist noch unklar. Für die Japan-Version Vezel ist diese Option ebenso erhältlich wie eine Hybrid-Variante. Weder Allrad noch Hybrid gibt es für den Ford Tourneo Courier. Dafür fasst der Hochdachkombi mal eben bis zu 1.656 Liter Gepäck – und ist damit der Lademeister unserer Neuheitenauswahl.

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