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Zetsche

Falschaussage-Verfahren eingestellt

Foto: dpa

Daimler-Chef Dieter Zetsche muss sich nicht wegen des Vorwurfs einer falschen Versicherung an Eides statt vor Gericht verantworten.

17.11.2008

Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht und es werde keine Anklage erhoben, das Verfahren sei eingestellt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Samstag (15.11.) auf Anfrage. Die Behörde hatte ermittelt, weil der Konzernkritiker Jürgen Grässlin mehrfach öffentlich den Verdacht geäußert hatte, der Manager habe als Zeuge in einem Stuttgarter Gerichtsverfahren um sogenannte Graumarkt-Geschäfte eine "Falschdarstellung" abgegeben.

Zetsche hatte 2002 in einem Stuttgarter Prozess gegen einen Spediteur ausgesagt, bei dem es um Graumarkt-Geschäfte jenseits des offiziellen Vertriebsnetzes bei Daimler ging. Dabei soll Zetsche bestritten haben, dass der Konzern zu seiner Zeit als Vertriebsvorstand solche Praktiken toleriert und gefördert habe. Er war damals allerdings nicht persönlich erschienen, sondern hatte die Aussage schriftlich eingereicht.

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