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Zetsche

Kündigungsschutz lockern

Foto: Beate Jeske

Der Vorstandsvorsitzende des Daimler-Chrysler-Konzerns, Dieter Zetsche, hat in einem Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) für eine Lockerung des Kündigungsschutzes plädiert.

27.11.2006

Es gebe gute Beispiele wie in Dänemark, die zeigten, dass "eine Rücknahme des Kündigungsschutzes zu mehr Arbeit und letztendlich auch zu einem besseren Schutz der Arbeitnehmer" führen könne, sagte Zetsche im am Samstag veröffentlichten SWR-Interview der Woche. Man könne das dänische Modell hierzulande zwar nicht 1:1 umsetzen. Es sei aber "sinnvoll, hinzuschauen" und in der Flexibilisierung des Arbeitsmarkts eine "Chance für Mehrarbeit" zu sehen.

Zetsche sprach sich im SWR auch für einen Niedriglohnsektor aus. Mit "niedrigeren Preisen für Teilsegmente könne man mehr Arbeit generieren", so der Manager. Es gebe Bereiche in der Wirtschaft, die "zu deutschen Kosten nicht mehr wettbewerbsfähig" seien. Man müsse diese Bereiche entweder ins Ausland abgeben oder mit niedrigeren Löhnen halten. So habe Daimler-Chrysler für "besonders gefährdete Bereiche Dienstleistungslöhne" eingeführt und damit Arbeitsplätze erhalten.

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