4. März 1994: Der Schweizer Uhrenfabrikant Nicolas Hayek (Swatch) und Mercedes-Vorstand Werner Niefer stellen in Stuttgart erstmals Pläne für den Kleinstwagen vor.
20. Dezember 1994: Mercedes entscheidet sich als Produktionsort für das lothringische Hambach.
September 1995: Mercedes präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main seine Konzeptstudie Smart.
September 1997: Weltpremiere des Smarts auf der IAA in Frankfurt/Main.
Dezember 1997: Wegen Problemen bei extremen Ausweichmanövern, dem sogenannten Elchtest, wird die für Anfang 1998 geplante Auslieferung verschoben.
1. Juli 1998: Mercedes nimmt die Serienproduktion für den Smart auf.
1. November 1998: Die Daimler-Benz AG übernimmt von Hayek die Anteile an Smart und ist nun 100-prozentiger Eigner.
1. Januar 2002: Smart berichtet von einem Absatzrekord in Höhe von 116.200 Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2001 und einem Umsatz von über eine Milliarde Euro.
1. August 2002: Smart stellt den Roadster vor.
1. Oktober 2002: Beim fünfjährigen Jubiläum in Hambach wird der 430.000. Smart gefeiert
Februar 2004: Smart stellt seinen Viersitzer Forfour in Rom vor.
Januar 2005: Smart berichtet von einer Absatzsteigerung um 24,5 Prozent auf 152.000 Fahrzeuge im Jahr 2004.
Januar 2005: Smart präsentiert seinen Zweisitzer erstmals in den USA auf der Auto-Show in Detroit.
1. April 2005: Daimler-Chrysler gibt ein hartes Sparprogramm und Stellenabbau bekannt, nachdem Smart zuvor in die Verlustzone gekommen war.
3. November 2005: Der letzte Smart Roadster rollt vom Band.
Januar 2006: Daimler-Chrysler-Großaktionäre fordern den Smart-Verkauf. Der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche weist Verkaufs-Forderungen zurück.
Januar 2006: Absatzeinbruch bei Smart um 22,6 Prozent auf 8.200 verkaufte Autos im Monat.
Februar 2006: Daimler-Chrysler berichtet von einem Verlust von 505 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2005. Gründe seien die hohen Kosten für die Smart-Sanierung (1,1 Milliarden Euro) und den Personalabbau.
25. März 2006: Daimler-Chrysler kündigt den Stopp der Produktion des Smart-Viersitzers Forfour an. 300 Stellen sollen im Werk Böblingen abgebaut werden.
12. Juni 2007: Der Stuttgarter Konzern bestätigt Berichte, nach denen der Smart die Kasse von Daimler-Chrysler zwischen 2003 und 2006 mit fast 3,9 Milliarden belastet hat.
Februar 2008: Daimler-Chef Zetsche verkündet bei der Präsentation des Jahresergebnisses, dass Smart 2007 die Verlustzone verlassen hat.
Juli 2008: Der Smart-Absatz legt um über 25 Prozent auf 12.400 Fahrzeuge im Monat zu.
3. September 2008: Der millionste Smart läuft vom Band.
Zetsche: Zetsche: Zweites Smart-Werk denkbar
Seit zehn Jahren baut der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler im französischen Hambach den Kleinwagen Smart. Seitdem ist die Entwicklung des City-Flitzers mit Höhen und Tiefen gespickt.
Autor: Bernd Ostmann, Birgit Priemer
