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Automobilzulieferer-Krise

ZF plant neues millionenschweres Sparprogramm

Foto: ZF

Der Automobilzulieferer ZF plant wegen der Branchenkrise ein millionenschweres Sparprogramm. "Wir benötigen Einsparungen in der Dimension von einer halben Milliarde Euro", sagte ZF-Chef Hans-Georg Härter der "Automobilwoche".

29.06.2009

"Wir hatten zu Beginn der Krise ein erstes Maßnahmenpaket definiert und haben jetzt festgestellt, dass wir kurz- und mittelfristig ein zweites Paket brauchen." Die dafür notwendigen Abstimmungen liefen derzeit. Betriebsbedingte Kündigen seien aber nicht vorgesehen, sagte Härter.

Nutzfahrzeugkrise zwingt zu neuem Sparpaket

Notwendig geworden seien die weiteren Sparmaßnahmen vor allem wegen der dramatischen Lage in der Nutzfahrzeugindustrie. "Wir haben einzelne Märkte mit Rückgängen in der Größenordnung von 70 Prozent", sagte Härter dem Blatt. Er forderte die Bundesregierung auf, "auch der Nutzfahrzeugindustrie Hilfestellung zu geben". Denkbar wären seiner Meinung nach eine Abwrackprämie für die Branche, Steuererleichterungen oder eine Reduzierung der Lkw-Maut.

Im Gegensatz zu den Autoherstellern, die beispielsweise durch die Abwrackprämie eine "deutliche staatliche Hilfestellung" bekommen hätten, "ist die Nutzfahrzeugindustrie kontraproduktiv behandelt worden". Die Erhöhung der Autobahnmaut für Lastwagen habe beispielsweise dem Speditionsgewerbe "eine Milliarde Euro Cash entzogen".

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