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Schwacher US-Markt belastet

Foto: ZF

Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen rechnet mit millionenschweren Einschnitten wegen der Schwäche des US-Marktes und drastisch gestiegener Stahlpreise.

23.09.2008

"Wir werden alle Mühe haben, das Ergebnis des Vorjahres wieder zu erreichen", sagte Vorstandschef Hans-Georg Härter am Dienstag (23.9.) auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Auch die Umsatzprognose für 2008 senkte der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer ab.

Die Belastungen wegen der hohen Stahlpreise werden im dreistelligen Millionenbereich liegen, wie Härter ankündigte. Die negative Entwicklung des US-Geschäfts werde mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu Buche schlagen. Die USA seien "unsere Problemregion schlechthin". Einen detaillierten Ergebnis-Ausblick für das Gesamtjahr wollte der Manager jedoch nicht vorlegen.

Beim Umsatz geht das Unternehmen für dieses Jahr nun von einem leichten Plus von drei Prozent auf 13 Milliarden Euro aus. Zuvor hatte Härter mindestens einen Erlös-Anstieg von vier Prozent in Aussicht gestellt. Im Gegensatz zur negativen Entwicklung in den USA verbuchten die Märkte in Asien, Osteuropa und Südamerika Zuwächse, erklärte der Vorstandsvorsitzende den erwarteten Umsatzanstieg.

2007 hatte ZF einen Umsatz von 12,65 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 917 Millionen Euro erzielt. Der Überschuss lag bei 518 Millionen Euro. Für das laufende Jahr sagte der Vorstandschef einen Anstieg der Mitarbeiterzahl um über 4.000 auf rund 61.500 zu. Etwa 2.000 neue Jobs sollen in Deutschland entstehen.

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