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ZF

Sparautomatik mit 7 Gängen

Foto: ZF

Basierend auf der Sechsgang-Baureihe präsentiert der Getriebehersteller ZF auf der IAA eine Studie für ein neues Siebengang-Automatikgetriebe, das ganz ohne Wandler auskommt.

11.09.2003

Aus dem eigenen Baukasten der Sechsgang-Automatikgetriebe-Familie haben die ZF-Ingenieure ein Siebengang-Getriebe entwickelt. Besonderheit des 7P-Getriebes ist eine nasse Anfahrkupplung mit einem Zweimassen-Schwung-Rad anstelle eines Wandlers. Das neue Getriebe soll damit sehr sportlich und spontan schalten - außerdem soll es sich besonders für die Anforderungen moderner Dieselmotoren eignen.

Die erweiterte Spreizung der Übersetzung ermöglicht nach Unternehmensangaben zudem ein verbessertes Beschleunigungsverhalten sowie eine weitere Reduzierung der Emissionen und des Spritverbrauchs. Ausgelegt ist das Getriebe für Drehmomente von 600 Nm. Das 7P-Getriebe ist im Vergleich zu einem Fünfgang-Automaten kleiner und erheblich leichter, da weniger Bauteile benötigt werden. Das Gehäuse des 7P-Getriebes benötigt den gleichen Bauraum wie das Pendant mit sechs Gängen. Es ist jedoch auf Wunsch der Großkunden möglich, das Gehäuse sogar um 20 Millimeter zu verkürzen - dies wird durch den Wegfall des Wandlers möglich. "Ein Wandler steigert zwar den Komfort beim Anfahren, hat aber immer Nachteile beim Wirkungsgrad und sorgt deshalb für Mehrverbrauch", sagt Sprecher Jan Rosenow.

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