6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

ZF Vision Zero Vehicle

Null lokale Emissionen, null Unfälle

ZF Vision Zero Vehicle Foto: ZF 12 Bilder

Der Automobilzulieferer ZF hat mit dem „Vision Zero Vehicle“ ein Forschungsfahrzeug vorgestellt, das den Weg zu einer Mobilität ohne Emissionen und ohne Unfälle ebnen soll. Das Konzeptfahrzeug verfügt über intelligente mechanische Systeme, die dabei helfen könnten, eine Vielzahl von Unfällen zu vermeiden.

23.06.2017 Uli Baumann 2 Kommentare

ZF-Chef Stefan Sommer ist sich sicher, dass die Visionen null Verkehrsunfälle und null Emissionen erst möglich werden, wenn alle Transportmittel elektrisch, autonom und vernetzt fahren. Welchen Beitrag der Automobilzulieferer dazu leisten kann, zeigt das Konzeptfahrzeug „Vision Zero Vehicle“. Das bündelt intelligente mechanische Systeme, die dabei helfen könnten, eine Vielzahl von Unfällen zu vermeiden.

Behält den Fahrer im Auge

ZF Vision Zero Vehicle Foto: ZF
Der „Driver Distraction Assist" erkennt, wenn der Fahrer abgelenkt ist und eine Gefahrensituation droht.

Weil immer mehr Verkehrsunfälle auf abgelenkte Autofahrer zurückzuführen sind, hat ZF den „Driver Distraction Assist“ entwickelt, der kann dazu beitragen, Ablenkung am Steuer zu erkennen. Das System warnt den Fahrer entsprechend und unterstützt ihn im Notfall so lange, bis eine potenziell gefährliche Situation überwunden ist

Technische Basis des Anti-Ablenkungsassistenten ist eine lernfähige, laserbasierte Innenraumkamera: Diese erfasst die Position des Fahrerkopfs dreidimensional und zuverlässig auch bei schwierigen Lichtverhältnissen. Infolgedessen kann sie erkennen, sobald der Blick des Fahrers vom Verkehrsgeschehen abgewandt ist. Droht dadurch Gefahr, schlägt das System in der ersten Stufe optisch durch Warnung im Zentraldisplay, akustisch sowie haptisch durch aktives Straffen des Sicherheitsgurts Alarm. Parallel dazu unterstützt der Anti-Ablenkungsassistent den Fahrer bei der Längs- und Spurführung des Fahrzeugs, auch in Kurven. Reagiert der Fahrer weiterhin nicht, nimmt das System das Antriebsmoment kontinuierlich zurück. Im letzten Schritt kann es bei weiterhin bestehender Ablenkung sogar die Gasannahme zurücknehmen und den Wagen an sicherer Stelle anhalten.

Aktiv gegen Geisterfahrten

ZF Vision Zero Vehicle Foto: ZF
Das System „Wrong-way Inhibit“ soll allen voran dem Phänomen „Geisterfahrer“ und seinen oft schwerwiegenden Folgen aktiv entgegenwirken.

Auch gegen Geisterfahrten hat ZF ein Assistenzsystem entwickelt. Das „Wrong-way Inhibit“-System aktiviert sich bereits, wenn der Fahrer per Blinker und eindeutiger Lenkbewegung andeutet, dass er in falscher Richtung in eine Straße einfahren will. Das System warnt zunächst akustisch, haptisch via Gurtvibration und optisch im Informations-Display. Zudem gibt auch das Lenkrad beim Einlenken mittels deutlich erhöhten Lenkwiderstands dem Fahrer unmissverständlich zu verstehen, dass er im Begriff ist, falsch abzubiegen. Sollte der Pilot dennoch abbiegen, hält das System den Wagen am äußeren Fahrbahnrand und bremst zunächst auf Schrittgeschwindigkeit und schließlich bis zum Stillstand ab. Zudem schalten sich sofort das Abblendlicht und die Warnblinkanlage ein, um entgegenkommende Fahrzeuge vor dem Falschfahrer zu warnen. Falls eine Ausweichfläche vorhanden ist oder der Rückwärtsgang eingelegt wird, gestattet das System dem Lenker, entlang des Fahrbahnrands sicher aus der Gefahrenzone zu fahren.

Welcher Weg und welche Richtung richtig oder falsch ist, weiß das „Vision Zero Vehicle“ über Cloud-basierte Karten sowie über ein Front-Kamerasystem, welches Verkehrsschilder genauso wie Fahrbahnmarkierungen erkennt und interpretiert.

Abgasfrei durch E-Antrieb

Für lokal emissionsfreien Antrieb sorgt ein elektrisches Achsantriebssystem mit 150 kW Leistung. Die kompakte Antriebseinheit kombiniert einen E-Motor, ein zweistufiges Ein-Gang-Stirnradgetriebe, ein Differenzial sowie die Leistungselektronik in einem Hinterachs-Modul.

Das Baukastensystem namens mSTARS (modular Semi-Trailing Arm Rear Suspension) lässt sich in Hybrid-, Brennstoffzellen- sowie batteriebetriebenen Fahrzeugen verbauen. Ebenso ist die Kombination mit konventionellen Allradmodulen oder der aktiven Hinterachslenkung möglich.

Neuester Kommentar

"Klasse statt Masse" wäre mal wieder angebracht!

L_QS_B 26. Juni 2017, 22:22 Uhr
Neues Heft
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden