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Zukünftige Modelle bei den Erprobungsfahrten fotografiert

Die sportliche Erlkönige im Sommer 2008

Foto: SB-Medien 25 Bilder

Bei der letzten Industriewoche auf der Nordschleife des Nürburgrings fuhren unserem Fotografen wieder einige sportliche Erlkönige vor die Linse: Porsche Boxster RS, Aston Martin Rapide, Audi R8 Spider sowie Opel Insignia V6 OPC gaben ihr verschämtes Stelldichein.

20.08.2008 Gregor Messer Powered by

Der Porsche Boxster kommt vermutlich als Sondermodell auf den Markt. Das Facelift beschränkt sich nicht nur auf den deutlich herausragenden Heckspoiler, der nicht nur groß und störend wirkt, sondern bei der RS-Version nicht versenkbar ist und feststehend dem Fahrtwind trotzt. In dem Flügel versteckt sich dezent eine dritte Bremsleuchte.

Hinter den neugestalteten, 19 Zoll großen Leichtmetallrädern (in Mehrspeichenoptik) verbirgt sich erstmals bei einem Boxster eine Keramikbremsanlage, wie die gelben Bremssättel verraten. im Inneren darf sich der Fahrer auf passgenau geformte Sportsitze freuen. Unter der Motorhaube soll ein leistungsoptimierter Sechszylinder wirken, wahrscheinlich das direkt einspritzende 3,4 Liter-Topaggregat.

Neu bei Audi: R8 Spider

Bei der offenen Version des R8 bleibt Audi der Designlinie des R8 treu. Das hintere kleine Seitenfenster entfällt allerdings, auch fällt die Heckscheibe scheinbar steiler ab als bei der Coupé-Version. Deutlich erkennbar sind zwei Scharniere, die freilich so in der Serienversion kaum zu sehen sein dürften. Motorisch wird das Cabrio, das frühestens auf der IAA 2009 präsentiert wird und ab 2010 beim Händler stehen soll, aller Wahrscheinlichkeit nach von den bisher bekannten Triebwerken befeuert:  der 420 PS starke Achtzylinder oder die 500 PS starke V10-Variante. Offen bleibt derweil - sowohl für das Coupé wie auch das Cabrio - ob eine V12-Dieselversion (wie von Audi in einer Studie bereits präsentiert) angeboten wird. Die Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr fallen.

Hochdynamik in der Mittelklasse: Opel Insignia OPC

Überarbeitete Frontschürze mit größeren und vergitterten Lufteinlässen, modifizierte Heckschürze, aus der links und rechts die Auspuffrohre herausragen, dazu 18 Zoll große Räder - dies sind die optischen Merkmale des neuen Opel-Flaggschiffs.

Die Leichtmetallräder sind nach einem eigenen OPC-Design gegossen, dahinter verbirgt sich eine optimierte Bremsanlage. Straffer das Fahrwerk, direkter die Lenkung und leistungsfähiger das V6-Triebwerk - das sind die Eckpfeiler der sportlichen Limousine aus Rüsselsheim. Der 2,8 Liter-V6 mit 260 PS soll einen Doppelturbolader angepflanzt bekommen. Damit schlummern über 300 PS unter dem Gaspedal. Ob der Insignia OPC auch einen Allradantrieb spendiert bekommt, ist noch nicht sicher.

Aston Martin Rapide: Sportliche Eleganz mit vier Türen

An diesen Anblick muss man sich erst einmal gewöhnen, denn so etwas gab es von der Traditionsmarke aus dem englischen Gaydon nur mit dem Lagonda zu Beginn der 80er-Jahre: Einen Viertürer aus dem Hause Aston Martin. Der Prototyp, der nun nahezu ungetarnt auf dem Nürburgring gesichtet wurde, orientiert sich sehr stark an der auf der Detroit Motor Show präsentierten Studie. Insgesamt bleibt das Design des Rapide im Vergleich zu seinen Brüdern Vanquish und DB9 nahezu unverändert - nur der Radstand wächst um 290 Millimeter. Jedoch gibt es Retuschen an Scheinwerfern, Rückleuchten, und auch das schöne Glasdach der Detroiter Studie musste leider profanem Blech weichen. Angetrieben wird der Viertürer vom Zwölfzylinder mit sechs Liter Hubraum, der via Hinterradantrieb seine 480 PS entfaltet.

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