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Zukünftige Modelle bei den Erprobungsfahrten fotografiert

Die sportlichen Erlkönige im Januar 2009

Foto: SB-Medien 90 Bilder

Das neue Jahr beginnen die Auto-Hersteller mit den Wintertestfahrten ihrer Prototypen im hohen Norden. Ein Eldorado für die sport auto-Erlkönigjäger, die viele neue Sportwagen abgelichtet haben: McLaren P11, AMG Flügeltürer und mehrere Porsche-Modelle.

03.02.2009 Powered by

Auch in Zukunft setzen die Hersteller auf Premium und Sportlichkeit wie die neuen Modelle zeigen. Zu diesen sportlichen Vertretern gehören der AMG Flügeltürer, der mit einem Hochdrehzahl-V8 2010 auf den Markt kommen wird, sowie der Aston Martin Rapide, die neue Viertürige-Limousine im Coupé-Stil. Des Weiteren der McLaren P11, der sich ab 2010 mit über 550 PS auf die Jagd nach Lamborghini, Ferrari und Porsche machen wird. Apropos Porsche. Auch die Zuffenhausener arbeiten fleißig an den neuen Generationen ihrer Modelle. Frisch eingetroffen aus dem kalten Wintertest: der Porsche 911 aus der kommenden 998-Generation, und der Porsche Boxster. Ebenfalls sportlich, aber eher dem Offroad-Segment zuzuordnen: Der neue Porsche Cayenne fast ungetarnt.

McLaren P11

2010 lässt McLaren seinen Supersportwagen P11 auf die Konkurrenz à la Lamborghini Gallardo oder Ferrari F430 los. Erstmals ist es einem Erlkönigjäger gelungen, den noch stark getarnten P11 von vorne zu erlegen.

Supersportler mit AMG-V8

Unter dem Blechkleid soll der wohlbekannte Mercedes-AMG-V8 mit 6,3 Liter Hubraum und einer Leistung von rund 550 PS arbeiten. Auch wird vermutet, dass ein Cosworth-Aggregat den P11 antreiben könnte. Nichtsdestotrotz sollte dem McLaren eine Spurtzeit von unter vier Sekunden gelingen, als Top-Speed sollten über 320 km/h möglich sein.

Eine Spiderversion des Mittelmotorsportlers sowie eine leistungsgesteigerte GTR-Version, letztere könnte ein Reminiszenz an den legendären McLaren F1 sein, sollen in den kommenden Jahren folgen.

Preise zwischen 300.000 und 400.000 Euro

Optisch zeigt sich der McLaren P11, der wahrscheinlich zwischen 300.000 und 400.000 Euro kosten wird, ganz in der Tradition potenter Supersportwagen. Kräftig ausgestellte hintere Kotflügel bilden einen kräftigen Abschluss in Zusammenarbeit mit einer mächtigen Heckschürze und einem Heckpoiler.

Die Seitenlinie, leicht gewellt, führt das Auge über eine niedrigen Pilotenkanzel zur Front. Dort empfangen böse dreinschauende Scheinwerfer, eine Frontschürze mit riesigen Lufteinlässen und eine leicht konturierte Motorhaube den Betrachter. In der exklusiven Frontansicht wird die nach oben schmal zulaufende Fahrgastzelle deutlich sichtbar.


Fast ungetarnt ist der Aston Martin Rapide derzeit auf dem Nürburgring unterwegs und vor die Linse unseres Erlkönig-Fotografen gefahren.

Die viertürige Limousine im Coupé-Stil soll jedoch erst 2010 auf den Markt kommen, so ein Wunsch von Aston Martin-Chef Ulrich Bez. Die Stuttgarter Porsche-Konkurrenz mit dem Panamera wird ein Jahr früher an den Start gehen.

Der Prototyp zeigt, dass sich das Serienmodell nah an der auf der Detroit Motor Show präsentierten Studie orientiert. Lediglich die Lüftungsschlitz-Chromspange an den Kotflügeln reicht beim Prototypen nicht bis in die Türen hinein, auch erhalten die Scheinwerfer einen leichte Modifikation, ebenso wie die Rückleuchten. Auch das riesige Glasdach der Studie muss in der Serienproduktion Blech weichen. Insgesamt bleibt der Rapide der Linienführung seiner Brüder DB9 oder Vanquish treu, nur der Radstand wächst um 290 Millimeter. Unter der Haube kommt der Zwölfzylinder mit sechs Liter Hubraum und einer Leistung von 480 PS zum Einsatz, dessen Kraft via Sechsgang-Automatik auf die Hinterräder übertragen wird.


AMG Flügeltürer

Als neuer Fixstern am Mercedes-Himmel soll ab 2010 unter dem Label AMG der neue Flügeltürer im Stil des legendären 300 SL erstrahlen. Seine Premiere wird der AMG Flügeltürer auf dem Genfer Auto Salon 2010 feiern. Ein Jahr später wird dem Coupé auch ein Roadster zur Seite gestellt.

Achtzylinder mit 580 PS

Das Vollaluminium-Auto wird deutlich unterhalb des SLR angesiedelt. Unter der Motorhaube arbeitet der Hochdrehzahl-V8 aus dem AMG-Regal, der es auf 580 PS und 650 Nm bringen soll. Dieser darf seine Kraft über ein neues Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder leiten.

In unter vier Sekunden von Null auf 100 km/h

Knapp größer als ein SL kennzeichnen den Sportler die im Dach angeschlagenen Flügeltüren. Der Roadster erhält konventionelle Türen und ein Stoffverdeck. Beide Varianten sollen in unter vier Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen können und über 300 km/h schnell sein. Erstmals ist auf Bilder ein wenig der Karosserie zu sehen. So liegen die Scheinwerfer sehr flach an und erstrecken sich weit in die langgezogene Motorhaube. Unter den Scheinwerfern erstreckt sich zudem ein LED-Tagfahrleuchtenband. Noch weiter unten sind große vergitterte Lufteinlässe zu sehen.

Der AMG Flügeltürer, der nicht unter dem Label Mercedes SLC erscheinen wird, soll in einer Auflage von rund 6.000 Exemplaren auf den Markt kommen. Als Preis werden mehrere Hunderttausend Euro orakelt.

Porsche 911 (998)

Ende 2011 geht der Porsche 911 in die nächste Generation. Der Wechsel vom 997 zum 998 steht dann wieder im Zeichen der sanften Evolution, wird das Traditionsmodell doch nur sanft weiterentwickelt.

Wie schon immer in der Porsche 911-Historie wird sich auch der 998, der für Ende 2011 als Nachfolger des aktuellen 997 erwartet wird, klar an der klassischen Linienführung orientieren.

Trotz der starken Tarnstufe an den erlegten Erlkönigen von Coupé und Cabrio, ist bereits jetzt zu erkennen, dass die Scheinwerfer wieder etwas senkrechter aufgerichtet werden. Zudem erhalten die Rückspiegel einen neuen Platz und werden nun auf der Tür statt im Fensterdreieck montiert.

Die Lufteinlässe vor den Hinterrädern am Erlkönig sind nur Fake und entpuppen sich bei näherem Hinsehen als aufgeklebt. Dass der 998 in der Größe etwas zulegen wird, lässt sich aus dem sehr knapp sitzenden 997er-Kleid des Versuchträgers ableiten. Weitgreifender werden wohl die Änderungen im Heckbereich ausfallen, was die üppige Verkleidung in diesem Bereich nahelegt.

Unter dem Blech wird es wohl weiter bei Sechszylinder-Boxertriebwerken bleiben, die allerdings mit Hinblick auf verschärfte Abgas- und Emissionsgrenzwerte weiter optimiert werden. Erhalten bleiben dürften auch das manuelle Sechsgang-Getriebe und das siebenstufige PDK-Getriebe.


Gerade erst wurde die neue Modellgeneration des Porsche Boxster zusammen mit dem ebenfalls neuen Cayman in Los Angeles vorgestellt, da drehen schon Prototypen der nächsten Generation ihre Testrunden - direkt vor den Linsen der sportauto-online.de-Erlkönigjäger.

Auch wenn die aktuelle Boxster/Cayman-Plattform noch nicht ausgereizt ist, folgen eine RS-Version sowie für den Boxster eine Speedster-Variante mit gechoppter Scheibe.

Während die Karosserie noch stark getarnt ist, aber dennoch stark an die aktuellen Modelle erinnert, wird die eigentliche Revolution unter dem Blech stattfinden.

Im Zuge der Umweltdiskussion und des allgegenwärtigen Downsizing-Trends wird wohl auch Porsche dem Boxster/Cayman-Duo kleinere Einstiegsmotoren spendieren, um künftige Emissionsvorschriften erfüllen zu können.

Gerüchten zufolge werden leichtgewichtige Vierzylinder entwickelt, die aus zwei Litern Hubraum mittels Turboaufladung wenigstens 200 PS entwickeln sollen. Um dennoch Porsche-typische Fahrleistungen zu bieten, soll auch die Karosserie im Leichtbau-Stil gefertigt werden.


Bis zum Marktstart des neuen Porsche Cayenne ist es noch eine Weile hin. Doch erneut ist der sportliche SUV unseren Erlkönigjägern vor die Linse gefahren - in geringerer Tarnstufe.

Zu erwarten ist der neue Cayenne gegen Mitte 2010, die geplante Hybrid-Variante wird dagegen wahrscheinlich noch bis 2012 auf sich warten lassen.

Klar zu erkennen ist, dass der Cayenne, anders als viele Wettbewerber, schrumpfen wird. Die Überhänge werden knapper ausfallen, der Gesamteindruck fällt weniger wuchtig, die Sportlichkeit damit umso größer aus. Zudem wird der Cayenne durch eine neue Dachlinie an Höhe verlieren, was den Schwerpunkt absenkt.

Unter der Motorhaube werden die bekannte Aggregate überarbeitet und auf Direkteinspritzung umgestellt. Zudem wird im neuen Cayenne vom Start weg ein Diesel zu haben sein.

Im Innenraum kommt ein neues Lenkrad mit integrierten Schaltpaddeln zum Einsatz. Auch werden die Instrumente neu gezeichnet und die Applikationen und anderen Oberflächen überarbeitet.

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