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Zukünftige Modelle bei den Erprobungsfahrten fotografiert

Die sportlichen Erlkönige im November 2008

Foto: Carparazzi 60 Bilder

Der November ist eine wahre Fundgrube für die Erlkönigfotografen gewesen. Etliche Sportwagen sind durch die grüne Hölle sowie auf verschiedenen Teststrecken gerollt, hier ein kurzer Überblick.

01.12.2008 Powered by

Porsche 911 Turbo (998)

Wie schon immer in der Porsche 911-Historie wird sich auch der 998, der für Ende 2011 erwartet wird, klar an der klassischen Linienführung orientieren. Trotz der starken Tarnstufe ist bereits jetzt zu erkennen, dass die Scheinwerfer wieder etwas senkrechter aufgerichtet werden. Zudem erhalten die Rückspiegel einen neuen Platz und werden nun auf der Tür statt im Fensterdreieck montiert.

Unter dem Blech wird es wohl weiter bei Sechszylinder-Boxertriebwerken bleiben, die allerdings mit Hinblick auf verschärfte Abgas- und Emissionsgrenzwerte weiter optimiert werden. Erhalten bleiben dürften auch das manuelle Sechsgang-Getriebe und das siebenstufige PDK-Getriebe.

Pagani Zonda F

Seinem Grundkonzept bleibt Pagani Zonda F auch in der neuen Generation treu. Neu sind allerdings die Schürze vorn sowie die Gestaltung des Hecks und die Antriebsquelle.

Hier gehen die Spekulationen auseinander. Da der bislang verbaute V12-Motor von Mercedes - zuletzt in der 7,3-Liter-Version aus dem SL 73 AMG - schon lange nicht mehr in Produktion ist, muss sich auch Pagani nach einer neuen Antriebsquelle umschauen - natürlich wieder bei Mercedes. Gemunkelt wird vom neuen V12 Biturbo-Aggregat aus den 65 AMG-Modellen. Ohrenzeugen des Prototyps schwören allerdings auf den aus dem McLaren SLR 722 entliehenen 5,5-Liter-Kompressor-V8. In jedem Fall soll die Leistung bei rund 700 PS liegen.

Entsprechend üppig fällt auch der Kühlluftbedarf des Aggregats aus. Daher erhält der neue Zonda F ein Frontschürze mit deutlich gewachsenen Kühllufteinlässen. Auch das Heck zeigt sich deutlich überarbeitet. Mehr Öffnungen sollen mehr Luft in den Motorraum führen. Besonder auffällig ist der kleine Turm auf der Motorabdeckung der als Lufthutze agieren könnte.

Hinter der Mischbereifung aus 19 und 20 Zoll-Felgen verbergen sich am Erlkönig mächtige Keramik-Verbundbremsscheiben. Premiere soll der neuen Zonda auf der IAA 2009 feiern um gegen Jahresende dann an Kunden ausgeliefert werden zu können.

Suzuki Kizashi

Bereits auf der New York Auto Show im März 2008 hatte Suzuki den Kizashi in einer dritten Version als Conceptcar präsentiert. 2010 soll das Modell nicht nur in Japan und den USA sondern auch in Europa erhältlich sein - ob der Kizashi seinen Modellnamen jedoch behalten wird ist fraglich.

In den USA wird der Suzuki, der im japanischen Sagara vom Band läuft, gegen den Toyota Camry und den Chevrolet Malibu positioniert. Auch eine zweite Karosserievariante wird nicht ganz ausgeschlossen. Der Viertürer misst in der Länge 4,65 Meter und kommt auf einen Radstand von 2,80 Meter. Im Vergleich zu Studie wird das Modell jedoch etwas schlanker daher kommen.

Die Motoren: Bei der Präsentation in New York sprach Suzuki noch von Vier- und Sechszylinder-Motoren, Front- und Allradanrtrieb sowie Diesel- und Hybrid-Versionen. Der Serien-Kizashi wird aller Voraussicht nach von einem Vierzylinder mit 150 PS und einem Hubraum von 2,3 Liter ausgestattet sein. Top-Motor dürfte ein rund 280 PS starker V6 werden. Für den europäischen Markt ist sicher mit deutlich kleineren Hubräumen zu rechnen.

Porsche Boxster

Auch wenn die aktuelle Boxster/Cayman-Plattform noch nicht ausgereizt ist, folgen eine RS-Version sowie für den Boxster eine Speedster-Variante mit gechoppter Scheibe.

Während die Karosserie noch stark getarnt ist, aber dennoch stark an die aktuellen Modelle erinnert, wird die eigentliche Revolution unter dem Blech stattfinden.

Nissan GT-R V-Spec

Nissan wird mit dem GT-R V-Spec. eine noch heißere Version des Nissan GT-R auf den Markt bringen. Die jetzt von einem Erlkönig-Fotografen gemachten Bilder zeigen den Top-GT-R am Nürburgring nahezu unverhüllt.

Rund 100 Mehr-PS stehen dem Top-Modell zu Buche, damit leistet der Top-GT-R 580 PS. Optisch zeigt der GT-R V-Spec. an der Front kleinere Splitter am unteren Ende des Frontspoilers, das Heck zieren neue Auspuffblenden und ein Spoiler in Carbon-Optik.

BMW 6er Cabrio

Erst 2010 wird BMW die neue Generation des 6er-BMW auf den Markt bringen. Erstmals gibt es Erlkönig-Bilder der 6er-Cabrio-Version. Optisch wird sich der neue BMW 6er an dem aktuellen weniger polarisierenden Stil der neuen BMW-Modelle 5er und 7er orientieren, deren Linienführung auf dem Concept CS basieren. Dieser 5,10 Meter lange viertürige Gran Tourismo-Prototyp wurde 2007 auf der Shanghai Motor Show präsentiert.

So kommt der 6er mit einem veränderten Kofferraumdeckel und weit in den Kotflügel gezogenen Heckleuchten daher. An der Front entfallen die schläfig wirkenden Hauptscheinwerfer und erhalten einen dynamischere Linienführung. Die Niere wächst in die Breite.

Weitgehend gleich bleibt die Linienführung, die der Erlkönig preisgibt - die Revolution findet indessen unter dem Blechkleid statt. Neben den bekannten Aggregaten des 7er BMW, der am 15. November in Deutschland in den Handel kommt, wird in den 6er auch Start-Stopp Einzug halten. Ebenso wie beim größeren Bruder erleichtern Assistenzsysteme das Leben des Fahrers. Neben Spurhalt- und Spurwechsel-Assistenten, ist das Nachtsicht-System, der adaptive Tempomat mit Bremsassistent und Stop&Go-Funktion sowie Internet-Anschluss an Bord.

Jaguar XF-R

Jaguar wird Anfang 2009 die Top-Version des Jaguar XF auf den Markt bringen. Der Super-Jag wird jedoch vermutlich nicht den aufgeladenen 4,2-Liter-Achtzylinder tragen, der bereits im SV8 S-Modell mit 420 PS seinen Dienst verrichtet. Als Alternative könnte ein zwangsbeatmeter fünf Liter großer Achtzylinder mit Direkteinspritzung in Frage kommen, den Jaguar zusammen mit Land Rover für seine Top-Modelle weiterentwickelt.

Dieses Aggregat könnte im Jaguar XF-R mit mehr als 500 PS Leistung an den Start gehen. Optisch wird sich der neue XF-R durch eine leicht veränderte Frontschürze und eine modifizierte Motorhaube mit Lüftungsschlitzen auszeichnen. Am Heck lugen rechts und links je zwei Auspuffendrohre aus der veränderten Schürze.

Mercedes CLK

Erlkönige vom Mercedes CLK drehen schon seit geraumer Zeit ihre Runden. Die jüngsten Schüsse der Erlkönigjäger legen nahe, dass das CLK-Cabrio ein faltbares Hardtop statt einem Stoffdach bekommt. Stimmt aber nicht. Die technische Plattform des CLK-Cabrio, das künftig als E-Klasse-Cabrio antreten wird, stammt von der neuen E-Klasse und wird damit in der Länge um rund zehn Zentimeter wachsen. Gleiches gilt natürlich für das CLK Coupé, das zum E-Klasse-Coupé mutiert.

Unter dem Blech kommen die in der C-Klasse verfügbaren Aggregate zum Einsatz. Das Spektrum reicht so vom 2,2-Liter-Biturbo-Diesel bis zum 320 CDI bei den Selbstzündern. Bei den Benzinern sind alle Motoren vom 200-Basis-Triebwerk, das von Kompressoraufladung auf Turbo umgestellt wird, bis zum 6,3-Liter-AMG alles möglich.

Kommt das E-Klasse-Coupé bereits im Mai 2009 in den Handel, so lässt das Cabrio noch bis Ende 2009 auf sich warten.

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