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Zukunft der Mobilität

Benzin-Direkteinspritzung auf dem Vormarsch

Mit der Benzin-Direkteinspritzung lassen sich bis zu 15 Prozent Kraftstoff sparen.

Die Vorgaben zur CO2-Reduzierung fordern die Industrie zur Produktion verbrauchsarmer Motoren heraus. Eine Antwort ist die Benzin-Direkteinspritzung. In den kommenden Jahren soll sie zum Standard in Ottomotoren werden.

08.04.2014 auto motor und sport

Schon Ende der 1980er-Jahre war die Direkteinspritzung bei Dieselmotoren serienreif. Die Benzin-Direkteinspritzung hat dagegen erst vor wenigen Jahren so richtig Fahrt aufgenommen. Künftig soll diese Variante bei Ottomotoren zum Standard werden. Der Grund: Mit diesem Verfahren lassen sich etwa zehn bis 15 Prozent Kraftstoff einsparen. "Allein in Europa wird deshalb bis 2016 jedes zweite Neufahrzeug mit einer Benzin-Direkteinspritzung ausgestattet sein, bis 2020 wird der Anteil sogar auf 60 Prozent steigen", prognostiziert Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, im Interview mit dem Fachmagazin "Automobil Industrie".

Die gesetzlichen Vorgaben zur CO2-Reduzierung werden laut Bulander auch in Asien und Amerika zu einer erhöhten Nachfrage nach Autos mit Benzin-Direkteinspritzung führen. Sein Unternehmen gehe davon aus, dass beispielsweise im Jahr 2020 jedes dritte neu zugelassene Fahrzeug in China die Technik an Bord haben wird.

Direkteinspritzung macht den Benziner zukunftsfähig

Die Direkteinspritzung hätte die Zukunftsaussichten für Benziner sehr verbessert, sagt Bulander weiter. Diese Technik werde "den Benziner ähnlich revolutionieren wie damals den Dieselmotor", ist er sicher. Mittlerweile haben alle großen Hersteller die Benzin-Direkteinspritzung im Angebot.

Bei der Benzin-Direkteinspritzung wird der Kraftstoff direkt in den Zylinder gespritzt. Dadurch wird der Wirkungsgrad verbessert. So können kleinere und kompaktere Motoren entstehen (Downsizing), die dank Turboaufladung aber gleichbleibende Leistungen liefern. Vor allem für Hybridantriebe, also die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, ergeben sich auf diese Weise große Einsparungsmöglichkeiten.

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