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Zulassungen 2003

Neuer Minusrekord

Update ++ Mit insgesamt 3.236.938 Pkw-Neuzulassungen wurde 2003 für vier Jahre in Folge ein neuer Tiefstand erreicht. Dies teilt das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg am Montag (19.1.) mit. Die Neuzulassungen bei den Pkw lagen 2003 jedoch nur um 0,5 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres und erfüllten trotzdem nicht die Prognosen der Automobilexperten.

19.01.2004

>>> Tabelle: Pkw-Neuzulassungen 2003 nach Herstellern

Das Minus in der Statistik aller Kraftfahrzeuge lag mit insgesamt 3.732.815 Neuzulassungen sogar um 0,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.
Dabei konnten sich die Zahlen aus dem Dezember 2003 durchaus sehen lassen und zumindest der schwachen Vorgabe aus dem Dezember 2002 standhalten. Hier verzeichnete das KBA einen Zuwachs bei den Pkw-Neuzulassungen von 1,5 Prozent, während die Zahlen im Vergleich zum November 2003 um 9,5 Prozent einbrachen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Gesamtbilanz der Neuzulassungen aller Fahrzeuge. Hier steht im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1,9 Prozent zu Buche, während der Vergleich zum Vormonat ein Minus von 7,8 Prozent ausweist. Insgesamt wurden im Dezember 260.978 Kraftfahrzeuge zugelassen.

Seat mit Super-Plus vor Peugeot, Skoda und Mazda

"Trotz der konjunkturellen Schieflage meisterten einige Automobilhersteller die missliche Situation erstaunlich gut“, so das Kraftfahrtbundesamt. Die höchste Zuwachsrate unter den großen Pkw-Herstellern verbuchte im zurückliegenden Jahr Seat mit 15,1 Prozent. Peugeot (plus 14,0 Prozent), Skoda (plus 10,7 Prozent) und Mazda (plus 10,3 Prozent) sind der spanischen VW-Tochter auf den Fersen. Die Marke Volkswagen war trotz einer leichten Abwärtsbewegung von minus 0,7 Prozent mit 600.364 Neuzulassungen wieder souveräner Marktführer. Insgesamt konnte der VW-Konzern (VW, Audi, Seat, Skoda) mehr als 985.000 Autos in Deutschland verkaufen (plus 0,9 Prozent) und seinen Marktanteil von 30,0 auf 30,4 Prozent ausbauen.

Auf dem zweiten Platz folgt Daimler-Chrysler, dennoch zählten die Stuttgarter auf dem deutschen Markt nach Stückzahlen zu den Verlierern: Die Neuzulassungen von Fahrzeugen aus dem Konzern gingen um fünf Prozent auf 433.000 zurück, der Marktanteil sank von 14,0 auf 13,4 Prozent. Die anderen großen Verlierer sind Fiat (minus 15,2 Prozent auf 88.530) und die Ford-Gruppe (mit Volvo, Jaguar und Land-Rover), die um 12,8 Prozent auf 279.720 neu zugelassene Autos zurückging.

Ein Highlight: Diesel-Pkw liegen weiterhin im Trend. Im Jahresverlauf betrug die Quote 39,9 Prozent, im Dezember wurden erstmals 43,9 Prozent erreicht.

Gebrauchtwagenmarkt 2003: Das etwas bessere Minus

Auch der Gebrauchtwagenmarkt konnte im vergangenen Jahr die Erwartungen nicht erfüllen, allerdings ging´s bei den Gebrauchten weniger abwärts. Insgesamt 6.770.821 Halterwechsel verzeichnete das KBA 2003 - ein leichtes Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2002. Bei den Besitzumschreibungen aller Kraftfahrzeuge lag die Quote bei minus 1,0 Prozent - insgesamt wechselten 7.661.438 Kfz ihr Herrchen.

Im Dezember konnte der Markt noch einmal einen Schluss-Spurt hinlegen. 507.444 Pkw-Halterwechsel bescherten ein Plus von 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Statistik aller Fahrzeuge weist im Dezember mit 551.757 Halterwechseln ein Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zum Dezember 2002 und ein Plus on 1,5 Prozent im Vergleich zum November 2003 aus.

>>> Tabelle: Pkw-Neuzulassungen 2003 nach Herstellern


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