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Zulieferer ISE gerettet

Foto: ISE

Der insolvente Automobilzulieferer ISE aus Bergneustadt bei Köln ist gerettet. Der Finanzinvestor Nordwind Capital (München) hat die ISE Innomotive und die ISE Industries zum 1. Juni übernommen.

02.06.2008

Der Vertrag sei unterzeichnet worden, teilten Insolvenzverwalter Christopher Seagon und Nordwind Capital mit. 2.050 der 2.380 in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter würden übernommen. Die anderen würden in einer Transfergesellschaft weitergebildet. Rund 80 Mitarbeiter, die nicht in die Transfergesellschaft wechseln wollten, hätten die Kündigung erhalten, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters am Montag.

"Dies war notwendig, weil daran der ganze Deal zu scheitern drohte", sagte der Sprecher. Die 1.640 Arbeitsplätze im Ausland blieben erhalten. Der Kaufvertrag war bereits Ende März geschlossen worden. Über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart. "Mit dem Konzept, das wir nun umgesetzt haben, bleiben die ISE-Unternehmen als wichtige Automobilzulieferer erhalten, können ihre Position stärken und weiter ausbauen", erklärte Insolvenzverwalter Seagon.

Die neue ISE-Gruppe mit Namen ISE Automotive GmbH stellt unter anderem Karosserie- und Fahrwerkskomponenten, Überrollschutzsysteme, Scharniere, Verdeckverschlüsse und Getriebeteile für europäische Automobilbauer her. Der Umsatz lag 2006 bei insgesamt rund 450 Millionen Euro.

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