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Zwei VW im Vergleich

VW Golf 1.4 gegen VW Polo 1.4

VW Golf 1.4 gegen Polo 1.4 Foto: Hans-Dieter Seufert 16 Bilder

VW Golf 1.4 gegen Polo 1.4: Beide treten mit dem 1,4-Liter großen Saugrohreinspritzer zum Vergleich an. Ob sich der Polo am größeren Bruder die Finger verbrennt, zeigt der Test. 

03.08.2009 Jörn Thomas

Ginge es nach ihren Typenbezeichnungen, schielten die beiden Volkswagen als Exklusiv-Ballspieler klar auf die oberen Zehntausend. Beim Blick auf die Preisliste zeigen sie dagegen Volkstümlichkeit. Polo und Golf wollen diesseits der 20.000-Euro-Marke mit hochwertigem Eindruck beglücken. Und bekommen das auch überzeugend hin.

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auto motor und sport 16/2009
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VW Polo 10:26 Min.

Die geschäumten Armaturenbrett-Oberflächen gibt es beim VW Polo zwar erst ab der mittleren Ausstattung (Comfortline, als 1.4 Viertürer für 15.810 Euro), dafür kann sich der Rest aber buchstäblich sehen lassen. Die solide Verarbeitung reicht bis in die letzte Ecke, etwa unter die hochklappbaren Rücksitzflächen – keine Selbstverständlichkeit im preissensiblen Kleinwagen-Segment. Einparkhilfe und elektrische Fensterheber vorn und hinten sind beim Comfortline ebenfalls dabei, Klimaautomatik, Lederlenkrad und Radio kosten extra.

Wie beim VW Golf Trendline

Unabhängig von der Ausstattung – einen Blick unter die Fondsitzflächen gestattet kein VW Golf. Sie sind fix montiert, was den Kompaktklässler etwas Laderaum und Variabilität kostet. Doch da steht der Klassenprimus drüber, alles Sicht- und Fühlbare orientiert sich bei ihm eine Klasse höher. Und das sogar schon in der Basisvariante (VW Golf Trendline 1.4 Viertürer für 17.415 Euro), die unter anderem auf die Chromzierteile der ranghöheren Versionen verzichtet. Sei’s drum – der Golf bietet auf 4,20 Meter Außenlänge grundsätzlich viel Platz, groß und körpergerecht geschnittene Basissitze mit oberklassigem Verstellbereich sowie eine referenzartige Lenkung.

Muss sich der Polo nun verkriechen? Keineswegs. Bis zur B-Säule genügt das Raumangebot des 3,97 langen Kleinwagens sogar Kompaktklasse-Ansprüchen, selbst wenn es einen Tick intimer zugeht als im Golf. Zudem thront man etwas höher auf den dezent knapper geschnittenen Sitzen. Im Fond wird die Differenz größer. Neben der bequemer gepolsterten Bank überzeugt der VW Golf 1.4 mit langstreckentauglicher Beinfreiheit, während größere Reisen auf der Polo-Bank nach kompromissbereiten Vorderleuten verlangen. Wer einmal den ebenfalls 1,4 Liter großen, jedoch turbogeladenen Direkteinspritzer mit 122 PS (Einzeltest) gefahren ist, sieht sich jedenfalls enttäuscht.

Weniger Platz im VW Polo 1.4


Zugeständnisse erfordert auch sein Kofferraumvolumen. Qualifiziert sich der VW Golf (Einzeltest) mit 350 Litern Standardvolumen für die Familien-Liga, kämpft der VW Polo mit 280 Litern in der Relegation. Im Gegenzug wirft sich sein 85 PS starker 1,4-Liter-Benziner schwungvoll in die Riemen, dreht flüssig hoch und verbreitet bei Bedarf sogar einen Hauch Sportlichkeit, wozu auch die knackige, passend übersetzte Fünfgangschaltung beiträgt. Anders im rund 120 Kilogramm schwereren Golf. Dort leistet der altgediente Saugrohreinspritzer fünf PS weniger, was sich aber eher nach 20 weniger anfühlt, obwohl die Messwerte keine wesentlichen Differenzen ausweisen.

Motorisierung passt besser zum VW Polo 1.4

Im Gegensatz zum VW Polo 1.4, hier genügt die einfachere Variante. Beim Verbrauch etwas günstiger, zieht er bei den Innengeräuschen mit dem Golf gleich, wobei dieser subjektiv deutlich leiser erscheint. Überdies lenkt er sämiger und präziser, federt und dämpft satter. Zudem verhält er sich – unter anderem wegen des längeren Radstandes, der Multilenker- Hinterachse und einer hervorragenden ESP-Regelung – im Grenzbereich einen Tick souveräner als der Polo. Bleibt die Frage, ob einem diese Souveränität – ausstattungsbereinigt – rund 2.500 Euro mehr wert ist.

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