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Zwischenbilanz Elektro-Auto-Prämie

BMW dominiert weiter schwache Nachfrage

BMW i3, Mercedes B-Klasse Electric Drive, VW e-Golf, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 34 Bilder

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 1. Dezember eine neue Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie gezogen. Bislang wurde die Förderung erst 7.370 mal beantragt.

06.12.2016 Uli Baumann 8 Kommentare

Der große Run auf die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle ist auch nach einem Quartal ausgeblieben. Seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli 2016 sind erst 7.370 Anträge für den Umweltbonus bei der Bafa eingegangen. Eine von vielen befürchtetes „Elektromobilitätschaos“ wird es bei der Bafa nicht geben, so Bafa-Präsident Arnold Wallraff.

Für reine Elektroautos, die mit 4.000 Euro gefördert werden, wurden 4.173 Anträge gestellt. Auf Plug-in-Hybrid-Modelle, für die es 3.000 Euro Prämie gibt, entfallen bislang 3.195 Anträge. Dazu gibt es 2 Anträge für Brennstoffzellenfahrzeuge. Die meisten Anträge wurden aus den Bundesländern Bayern (1.844), Baden-Württemberg (1.419) und Nordrhein-Westfalen (1.225) eingereicht. 3.732 aller Anträge entfallen auf Privatpersonen, 3.523 auf Unternehmen, der Rest auf Vereine, Körperschaften und Kommunalbetriebe.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Betrachtet nach Herstellern liegt in den Top 10 derzeit BMW (2.144) vor Renault (1.376) und Audi (963). Auf den weiteren Rängen folgen VW (756), Mitsubishi (615), Nissan (361), Mercedes (274), Kia (263), Peugeot (200), und Citroën (156). Die meisten Anträge für die Prämie wurden für Renault Zoe-Modelle gestellt. Auf den Plätzen folgen der BMW i3 sowie der Audi A3 E-Tron.

Einen Überblick über die Zahl der Förderanträge je Modell finden Sie in der Fotoshow.

Neuester Kommentar

Über die energetisch vernünftigere Variante kann man sich leider nicht wirklich unterhalten, so lange weder für Verbrennungs-Motor-getriebene noch für die Elektro-Fahrzeuge zuverlässige Gesamt-Energie-Bilanzen vorliegen, die Herstellung, Betrieb inkl. Gewinnung des Energieträgers und Entsorgung vorliegen. Bis dahin vermute ich, dass die energetisch vernünftigeste Variante eine Umrüstung der bestehenden Fahrzeuge auf Gas und dann ein Betrieb mit 'Windgas' wäre. Leider wird diese Variante (Audi hat ja bereits einen Testbetrieb) nicht weiterverfolgt. Dann könnten wir schön die bestehenden Fahrzeuge weiter nutzen und da für Windgas das CO2 zuvor aus der Atomsphäre entnommen wird, einen quasi CO2-neutralen Betrieb. Vielleicht kommt das wieder ins Spiel, wenn uns mangels Alternativen, das Lithium ausgeht für die Millionen Batterien...

auto-stuttgart 15. November 2016, 13:23 Uhr
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