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Nick Heidfeld

Nick Heidfeld mit Sonnenbrille Foto: Daniel Reinhard

Nick Heidfeld hat einen steinigen Weg hinter sich. Immer wieder musste sich der Rheinländer gegen harte Konkurrenz durchbeißen, um nach vorne zu kommen. Der ganz große Durchbruch in Form eines Rennsieges fehlt allerdings noch in der Statistik.

Der gebürtige Mönchengladbacher Nick Heidfeld startete seine Rennsportkarriere mit elf Jahren im Kartsport. Nach zwei erfolgreichen Jahren in der Formel Ford zog es Heidfeld 1996 in die Formel 3, die er in seiner zweiten Saison mit dem Meistertitel abschloss. Anschließend wechselte Heidfeld in die Formel 3000, in der er ebenfalls im zweiten Jahr den Titel einfahren konnte.

Parallel zur Karriere in der Formel 3000 durfte Nick Heidfeld bereits für McLaren Formel 1-Boliden testen. Den Einstieg in die Königsklasse fand der junge Rheinländer allerdings beim französischen Rennstall Prost, wo er im Jahr 2000 zusammen mit Jean Alesi ein Team bildete. Mit unterlegenem Material blieb der junge Deutsche allerdings in seiner ersten Saison noch ohne Punkte.

Erster Stopp bei Sauber

So wechselte er in der Winterpause zum Schweizer Sauber-Team. Hier konnte Heidfeld regelmäßig in die Punkte fahren und ließ mit einem achten Platz in der Endabrechnung auch Teamkollege Kimi Räikkönen hinter sich. Trotz der guten Leistungen durfte am Ende der Saison nicht Heidfeld zu McLaren wechseln, sonder sein finnischer Teamkollege.

Heidfeld blieb noch zwei weitere Jahre bei Sauber, wo er neben Felipe Massa auch mit dem ebenfalls aus Mönchengladbach stammenden Heinz-Harald Frentzen ein Duo bildete. In der Fahrer-Wertung ging es für "Quick Nick" allerdings nicht aufwärts. Nach den Rängen zehn (2002) und 14 (2003) verabschiedete sich Heidfeld von Sauber und wechselte zu Jordan. Mit einem hoffnungslos unterlegenen Auto konnte der Blondschopf dort allerdings nur drei Zähler einfahren und beendete die Saison auf Rang 18.

Shootout gegen Pizzonia

Trotz der abwärts verlaufenden Karriere-Kurve wurde Heidfeld vor der Saison 2005 zu einem Ausscheidungstest gegen Antonio Pizzonia bei Williams eingeladen, bei dem sich der Deutsche das Cockpit sichern konnte. Als Teamkollege von Mark Webber landete Heidfeld einige Achtungserfolge, wie z.B. den zweiten Platz in Monaco oder seine erste Pole Position auf dem Nürburgring.

Ab 2006 war der Fan ausgefallener Sonnenbrillen fester Bestandteil des neuen Werksteams von BMW-Sauber. Seine Teamkollegen Jacques Villeneuve und Robert Kubica hatte Heidfeld zunächst sicher im Griff und etablierte sich als Nummer 1-Fahrer. In der Saison 2008 änderte sich das Bild allerdings und Heidfeld musste sich Kubica deutlich geschlagen geben. Trotz Kritik und wenig konstanten Ergebnissen erhielt Heidfeld auch für 2009 einen Platz im Cockpit.

Formel 1-Abschied mit BMW

In der letzten Saison von BMW-Sauber konnte sich Heidfeld noch einmal revanchieren. Er schlug seinen Teamkollegen Kubica knapp mit zwei Punkten Vorsprung. Platz 13 blieb allerdings deutlich unter den Erwartungen des Teams und des Fahrers.

Nach dem Formel 1-Ausstieg von BMW suchte Heidfeld lange vergeblich nach einem Cockpit. Er begann das Jahr als Testfahrer von Mercedes GP, kam aber hinter Schumacher und Rosberg nicht zum Einsatz. Um wieder Fahrpraxis zu bekommen, nahm er zur Saisonmitte den Job als Testfahrer bei Pirelli an. Kurz vor Saisonende durfte Heidfeld dann sogar noch einmal Rennen fahren. Für fünf Grand Prix ersetzte er Pedro de la Rosa. Gegen Kamui Kobayashi konnte sich Heidfeld aber nicht sonderlich in Szene setzen.

Kubica-Ersatz bei Renault Und so war es auch keine große Überraschung, dass Nick Heidfeld auch für 2011 zunächst ohne Cockpit blieb. Aber kurz bevor er wieder als Testfahrer bei Mercedes andockte und sich mit dem Thema DTM beschäftigte, verunglückte Renault-Pilot Robert Kubica bei einem Rallye-Unfall schwer. Heidfeld wurde als Ersatz verpflichtet und fährt 2011 an der Seite des Russen Vitaly Petrov.

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