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Ralf Schumacher

Ralf Schumacher Foto: Wolfgang Wilhelm

Ralf Schumacher sollte nach dem Rücktritt von Mika Häkkinen zum neuen Zugpferd für die DTM werden. Nach vier Jahren in der höchsten Tourenwagenliga gab es für den ehemaligen Formel 1-Piloten aber noch nicht viel Grund zu feiern.

Im Alter von drei Jahren saß Ralf Schumacher erstmals in einem Kart. 1991, mit 16 Jahren, gewann er seinen ersten Titel und wurde Deutscher Kart-Juniorenmeister. 1992 fuhr er in der ADAC Formel Junior-Serie auf dem Norisring in Nürnberg sein erstes und einziges Autorennen in diesem Jahr. 1993 folgte dann die erste komplette Saison in der ADAC Formel Junior-Serie.

1995 startete Ralf Schumacher in der Formel 3 (Deutscher Vizemeister und Sieg beim Formel-3-Grand-Prix in Macau), im Jahr darauf gewann er den Titel der japanischen Formel Nippon. Im Sommer 1996 lud ihn McLaren Mercedes zu seinem ersten Formel-1-Test nach Silverstone ein und in der folgenden Saison debütierte er beim Team Jordan Peugeot in der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Ralf Schumacher erfolgreich in der Formel 1

Von 1997 bis 2007 startete Ralf Schumacher in 180 Grand Prix für drei verschiedene Teams, gewann dabei sechs Rennen und ging auch sechs Mal von der Pole Position ins Rennen. Bei 180 Starts sammelte er insgesamt 329 WM-Punkte. 2001 und 2002 wurde er mit Williams BMW jeweils Vierter der Fahrer-Weltmeisterschaft. Beim Grand Prix von Brasilien am 21. Oktober 2007 beendete er auf Toyota seine Formel-1-Karriere. Ralf Schumacher ist nach seinem Bruder Michael und Sebastian Vettel der erfolgreichste deutsche Formel-1-Rennfahrer seit Bestehen der Weltmeisterschaft im Jahr 1950.

Zweite Karriere in der DTM

2008 startete Schumacher seine zweite Karriere im Tourenwagensport. Zum Einstieg in die DTM erhielt der ehemalige Formel 1-Star einen Mercedes-Jahreswagen im Team Mücke. Nach nur kurzer Eingewöhnungszeit landete Ralf Schumacher beim Debüt auf dem Hockenheimring auf Rang 14. Beim siebten Rennen im Regen auf dem Nürburgring folgte der erste Punkt, dem er zwei Monate später in Barcelona noch zwei weitere folgen ließ. Auch 2009 kämpfte Schumacher noch mit Schwierigkeiten. Mit nur neun Zählern fiel die Punkteausbeute mager aus.

Der erhoffte Durchbruch fiel auch 2010 aus. Schumacher konnte nur ein einziges Mal punkten und landete abgeschlagen auf Rang 14. Die gute Leistung der Mercedes-Neuwagenkollegen, die in der Endabrechnung die ersten drei Plätze belegten, ließ keine Ausreden zu.

Erste Podiumsplätze 2011

Auch 2011 waren die Bemühungen zumeist vergeblich. Dieses Mal war Schumacher aber nicht der einzige Mercedes-Pilot, der Schwächen zeigte. Zwar wurde der Kerpener wieder nur viertbester Werksfahrer, doch der Abstand auf Paffett & Co. konnte der Ex-F1-Pilot deutlich reduzieren. Mit dem dritten Platz beim Saisonauftakt in Hockenheim und Rang zwei in Spielberg kletterte Schumacher sogar zwei Mal aufs Podium.

2012 hat der Routinier seinen ersten DTM-Sieg ins Visier genommen. Dabei geht er wie seine Teamkollegen mit einem nagelneuen Mercedes C-Klasse Coupé an den Start.

(Stand: 04/2011)

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