Seit dem Jahr 2000 ist Armindo Araujo im Rallye-Auto abseits befestigter Straßen unterwegs. Der Portugiese begann seine Motorsport-Laufbahn auf zwei Rädern. Sechs Jahre probierte sich Araujo im Motocross und Enduro-Bereich, bis er das Lenkrad in einem Rallye-Boliden übernahm.
Es war sicher keine schlechte Entscheidung. Nach ersten Achtungserfolgen in nationalen Events durfte er ab 2002 für Citroen in der portugiesischen Meisterschaft antreten. Mit einem Saxo gewann er 2003 und 2004 den Titel. 2005 folgte der Wechsel zu Mitsubishi. Aber auch mit dem neuen Auto blieb die Erfolgsserie bestehen. 2005 und 2006 konnte Araujo seiner Sammlung zwei weitere portugiesische Titel hinzufügen.
Araujo gewinnt P-WRC 2009
Schnell war klar, dass der talentierte Mann aus Porto für größere Aufgaben bestimmt ist und so begann er mit ersten Rallye auf WM-Ebene. 2007 und 2008 musste Araujo im Gruppe N-Lancer noch lernen. 2009 folgte dann mit dem P-WRC-Titel der große Durchbruch. Trotz des Erfolges muss der Iberer nach wie vor auf ein Werkscockpit in der WRC warten.
Einen großen Erfolg konnte er trotzdem feiern. Dank der Ausweitung des Punktesystems gab es für den zehnten Gesamtplatz in Mexiko 2010 den ersten WM-Punkt für Araujo. Seit der Saison 2011 geht der Iberer mit einem Mini Countryman WRC an den Start. Bei der Rallye Deutschland fuhr er mit Platz acht das beste Gesamtergebnis ein. 2012 ist er mit seinem privaten Mini sogar für die Marken-Wertung gemeldet.
(Stand: 01/2012)



