Schon der Vater von Per Gunnar Andersson war Rallye-Pilot und so wurde dem Junior das Talent sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Mit 15 Jahren startete der Schwede seine Motorsport-Karriere wie es in Skandinavien üblich ist mit Rallye-Cross. Mit dem Alter und wachsenden Erfolgen verbesserten sich auch die Einsatzwagen. Von einem Saab 99 ging es über einen Golf schließlich in einen Gruppe N Seat Ibiza für die nationale Rallye Meisterschaft.
2002 nahm er in seiner Heimat Schweden erstmals an einem Rallye WM-Lauf teil, bei der er mit einem Renault Clio direkt die 1.600er-Klasse gewann. Nach einem weiteren Jahr in den skandinavischen Nachwuchs-Serien erhielt PG einen Vertrag bei Suzuki. Direkt im ersten Jahr der Junior WM konnte der Schwede mit einem Ignis 1600 den Titel gewinnen. Das gleiche Kunststück gelang ihm auch 2007 in seinem letzten Jahr. Diesmal pilotierte Andersson allerdings einen Suzuki Swift 1600.
Nach diesen Erfolgen war Andersson der logische Kandidat für ein Cockpit im neuen Suzuki World Rallye Team. Trotz eines achten Platzes beim Debüt in Monte Carlo lief die erste Saison mit dem neuen SX-4 WRC nicht gerade nach Plan. Immer wieder wurden Andersson und Teamkollege Gardemeister von den Kinderkrankheiten des neuen Sportgeräts eingebremst.
Dazu kam die geringe Erfahrung Anderssons mit allradgetriebenen Turbo-Boliden, die weitere Punkteplätze zu einer Rarität machte. Erst in der zweiten Saisonhälfte kam der Schwede regelmäßiger ins Ziel

