Schon im Alter von vier Jahren sammelte der junge Mads Östberg Erfahrungen auf dem Motorrad, bevor er sich im Kart an die vierrädrigen Fortbewegung gewöhnte. Dank eines Rallye-begeisterten Vaters zeigte der Norweger schon in jungen Jahren eine ausgeprägte Leidenschaft für den Rennsport in freier Natur.
Mit 13 Jahren durfte er erstmals als Beifahrer für Vater Morten das Gebetbuch vorlesen. Schon damals saß die Familie Ostberg gemeinsam in einem Impreza WRC. Drei Jahre später übernahm Mads dann selbst das Steuer: Da es aber in Norwegen noch nicht erlaubt war, mit 16 an Rallye-Veranstaltungen teilzunehmen, feierte Mads Östberg sein Debüt 2004 kurzerhand bei Nachwuchsveranstaltungen im Nachbarland Schweden.
Ab der Saison 2006 stand das skandinavische Talent in Diensten von Subaru und trat zunächst hauptsächlich bei regionalen Rallye-Veranstaltungen an. Seinen ersten WM-Lauf absolvierte Östberg 2006 mit einem Impreza WRC in Schweden.
Dank finanzieller Unterstützung seines Vaters konnte der Junior seine WM-Einsätze immer mehr ausweiten. In Schweden feierte er 2007 auf der Zuschauer-Spezialprüfung die erste WP-Bestzeit. In Finnland sammelte er nur wenig später als Achter seinen ersten WM-Punkt.
Mads Östberg wechselt zu Stobart Ford
Nach zwei weiteren Top Ten-Resultaten in der Saison ging Östberg für das private Adapta-Semiwerksteam seines Vaters an den Start. Hier fuhr er in den Jahren 2009 und 2010 bei WM-Läufen regelmäßig in die Top Ten. Die lokalen Veranstaltungen beendete der Blondschopf regelmäßig auf dem Podium.
Das Talent blieb auch bei Ford nicht unentdeckt. Und so wurde Mads Östberg von der M-Sport Rallye-Schmiede vor der Saison 2011 verpflichtet, um einen der neuen Stobart-Fiestas zu pilotieren. Direkt beim ersten Saisonlauf im heimischen Schweden konnte der Lokalmatador das Vertrauen zurückzahlen. Nachdem er bei seiner Ford-Premiere die Wertung lange anführte, musste sich der Schnee-Spezialist am Ende nur von Mikko Hirvonen geschlagen geben.
(Stand 03/2011)



