Nächstes Rennen: 22. Juli 2012
Rallye Neuseeland

Belfast: Rallye Irland

Nach dem gelungenen Debüt 2007 steht die Rallye Irland nun als fester Bestandteil im jährlich alternierenden Rallye-Kalender fest. Die rutschigen Asphalt-Pisten sind Garant für Spannung und Action.

Auf der „Grünen Insel“ erwartet den Rallye-Tross immer eine ganz besondere Herausforderung. Die engen und verwinkelten Asphaltstraßen haben eine besondere Charakteristik und nicht viel gemeinsam mit den anderen Straßen-Rallyes im Kalender.

Durch das wilde Abkürzen am Kurveninneren wird jede Menge Dreck auf die zumeist aus Feldwegen bestehende Piste geschleudert. Dazu kommt der bekannt deftige irische Regen, der die Asphalthatz nicht selten in eine seifige Rutschpartie verwandelt. Kleine Fehler haben auf dem Matsch nicht selten verheerende Auswirkungen. Wenn es ganz dumm läuft, schiebt sich am kühlen Morgen auch schon mal die ein oder andere Eisfläche in den Weg.

Schon bei der Premiere im Jahr 2007 zeigte sich die Irland Rallye von ihrer gemeinen Seite. Ausgerechnet Marcus Grönholm fiel den schwierigen Bedingungen zum Opfer, als er seinen Focus WRC seitwärts in eine Mauer setzte und damit seine WM-Hoffnungen begraben musste.

Am besten kommen traditionell die einheimischen Piloten mit den Bedingungen zurecht. Der besondere Asphalt und das extreme Kurvenschneiden verlangen von den Piloten viel Konzentration. Bei der Abstimmung ist weniger ein Straßen-Setup, sondern mehr eine solide Schotter-Einstellung gefragt.

Was die Veranstaltung für die Fahrer so anspruchsvoll macht, kommt dem gemeinen Rallye-Fan zugute. Wilde Drifts in mitten der spektakulären Landschaft sorgen für atemberaubende Bilder. Nicht zu unrecht wurde dem Lauf auf der Insel die Ehre zuteil, die Saison 2009 zu eröffnen und damit die Mutter aller Rallyes, die Monte Carlo zu ersetzen.

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