Die Station in Japan ist erst seit 2004 Bestandteil des WM-Kalenders. Dank der vielen einheimischen Fans und der technisch anspruchsvollen Schotterprüfungen hat sich die Veranstaltung mittlerweile etabliert.
Charakteristisch für die Rallye Japan ist die hohe Ausfallquote. Die Pisten sind oftmals schmal, nur wenige Meter neben der Ideallinie lauern Gräben, Bäume und Sträucher auf jeden kleinsten Ausrutscher.
Mit dem späten Termin im Rallye-Kalender geht auch immer die Gefahr von Regenschauern und Schneefällen einher. In feuchtem Zustand verwandelt der sandige Schotter die Prüfungen in eine rutschige Schlammschlacht. Für schlechten Grip sorgen auch immer wieder die vielen Laubblätter, die im Herbst von den Bäumen in Richtung Ideallinie geschmissen werden.
Einen besonderen Höhepunkt stellt die Zuschauer-Spezialprüfung im Rallyezentrum in Sapporo dar. Um vor Wind und Wetter geschützt zu sein, verlegten die Veranstalter im Sapporo-Dome ein anderthalb Kilometer langes Asphaltband. Bis zu 40.000 Zuschauer können der Baseball-Arena den brüllenden WRC-Boliden beim direkten Duell zuschauen.

