Nächstes Rennen: 22. Juli 2012
Rallye Neuseeland

Rallye Neuseeland: Rallye Neuseeland im Porträt

Aufkleber Rallye Neuseeland 2008

Die Rallye Neuseeland zeichnet sich durch atemberaubende Landschaften und flüssige Wertungsprüfungen aus. Das macht den WM-Lauf zu einem sehr beliebten Event bei den Piloten. Bei den europäischen Rallye-Freunden zählt die Veranstaltungen wegen des großen Zeitunterschieds dagegen nicht zu den Highlights.

Die Rallye Neuseeland findet einmal im Jahr am anderen Ende der Welt statt. Wenn die Rallye-Boliden am Rande der malerischen Pazifik-Steilküste gekonnte Drifts hinlegen, geht Fotografen und Fans gleichermaßen das Herz auf. Die Pisten aus Sand und feinem Schotter schmiegen sich elegant in die hügeligen und saftig grünen Landschaften, mangels Bäumen lassen sich die Boliden über mehrere Kilometer verfolgen.

Rallye Neuseeland: flüssig und schnell

Nur die Piloten, die als erste auf die Strecke müssen, haben wenig Freude mit den flüssigen Schotterpfaden. Der Job als Straßenfeger ist auf den weichen Pisten der Nordinsel ein echter Nachteil. Nur wenn es im Winter der Südhalbkugel regnet, herrschen ausgeglichene Verhältnisse.

Auf der gleichermaßen kurvigen wie hügeligen Fahrt gilt es für die Driftkünstler möglichst schnell in einen Rhythmus zu kommen. Nur mit einem perfekt balancierten Auto lässt es sich in Neuseeland attackieren. Der weiche und schnelle Untergrund und vielen Wiesen am Straßenrand verleiten schnell zu erhöhtem Risiko.

Rallye Neuseeland im Experten-Check: Mikko Hirvonen

"Neuseeland gehört zu meinen absoluten Favoriten im WM-Kalender. Nirgendwo geht es sanfter, oder vielleicht sollte man sagen, weniger rumpelig über den Schotter als hier. Die Straßen sind wirklich in einem fantastischen Zustand.

In Neuseeland hat man praktisch nie einen Platten oder sonstige Probleme - es sei denn, man macht einen Fahrfehler. Dies ist einzigartig. In gewisser Weise ist Neuseeland das Gegenstück zu der extrem harten Akropolis-Rallye.

Einzigartig ist es auch, dass viele Kurven überhöht sind. Manchmal allerdings auch zur falschen Seite. Als Fahrer kann man diese Überhöhung sinnvoll nutzen. Wenn die Straße aber zur kurvenäußeren Seite abfällt, wird es auch schnell ziemlich brenzlig.

Trotzdem: Eigentlich ist es nicht schwer, auf diesen Naturstraßen einen schönen Rhythmus zu finden. In den Bergen gibt es auch viele langweilige Haarnadelkurven. Aber durch den Flow auf den schnelleren Sektionen wird man dafür entschädigt."

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