Nächstes Rennen: 10. März 2012
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Antalya: Rallye Türkei

Seit 2003 macht die Rallye-WM regelmäßig in der Türkei Station. Mittlerweile haben sich die rauen Schotterpisten in Anatolien Respekt verschafft, weshalb viel auch von der "kleinen Aktropolis" sprechen.

Staub, Hitze und immer wieder Steine - so lässt sich eine typische Wertungsprüfung im türkischen Hochland kurz umschreiben. Die traditionell sehr hohe Ausfallrate zeigt bereits, dass die harten Schotterpisten mit zum Anspruchsvollsten gehören, was der Rallye-Kalender zu bieten hat.

Bei durchschnittlich über 30°C Außentemperatur und einer sehr verwinkelten Streckenführung müssen Mensch und Material zur Höchstleistung getrieben. Bis in 1.800 Meter Höhe führen die schmalen Pfade in die anatolischen Hügel.

Unter dem groben Schotter und einer dünnen Ascheschicht warten zumeist dicke Felsbrocken, die vor allem auf der zweiten Schleife zur Gefahr für die Reifen werden. Zwar ist das Gestein nicht ganz so aggressiv wie in Griechenland, trotzdem müssen die Piloten auch hier über die Distanz clever mit den Gummis haushalten, wollen sie auch noch kurz vor dem Service vernünftige Zeiten fahren.

Auch das Wetter kann zu einigen unliebsamen Überraschungen führen. Im türkischen Hochland verwandeln blitzartig auftretende Schauer dem staubigen Untergrund schnell in eine rutschige Schlammschicht. Während es im Rallye-Zentrum im Touristenort Kemer, rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Antalya entfernt, noch warm ist, kann es auf den Prüfungen im Extremfall sogar zu Schneefall kommen.

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