Das vom britischen Logistik-Unternehmen Stobart finanzierte Privat-Team ist seit dem Debüt in der Saison 2006 zu einer festen Größe in der Rallye-WM gewachsen. Bereits in der ersten Saison sammelten die sechs verschiedenen Piloten insgesamt 44 Punkte. Mit einem vierten Rang in Wales setzte Jari-Matti Latvala zum Saisonabschluss den ersten Höhepunkt. Damit ließ man in der Premieren-Saison sogar das Team von Skoda hinter sich.
In der zweiten Saison ging Stobart mit einem festen Fahrerstamm an den Start. Neben Latvala erhielten Matthew Wilson und Henning Solberg einen Platz im Focus-Cockpit. Solberg war es auch, der in Norwegen den ersten Podiumsplatz für die junge Stobart-Crew einfuhr. Später in der Saison sollten sogar noch zwei weitere dritte Plätze hinzukommen.
Stobart kämpft gegen Werksteams
Dank der guten Ergebnisse kämpfte das Privatteam bis zuletzt gegen die Subaru Werksmannschaft um den dritten Platz im Konstrukteurspokal. Am Ende mussten sich die Briten nur mit sechs Zählern Rückstand geschlagen geben. Mit Solberg auf Rang sechs und Latvala auf Platz acht der Fahrerwertung sicherte sich das Team allerdings den Respekt im Rallye-Zirkus.
Vor Beginn der Saison 2008 beförderte Ford sein Nachwuchstalent Latvala ins Werksteam. Als Ersatz erhielt der Italiener Gigi Galli einen der begehrten Stobart-Plätze. Mit regelmäßigen Punkteplätzen konnte der vierte Platz in der Teamwertung verteidigt werden. Neueinsteiger Suzuki ließ Stobart deutlich hinter sich. Saison-Highlight war ein erneuter dritter Platz für Neuzugang Gigi Galli in Schweden.
Solberg und Wilson als Konstante
Seit dem Jahr 2009 wurden das kleine Kundenteam für viele Piloten zur Anlaufstation. Unter den Gaststartern für die Stobart-Mannschaft befanden sich so bekannte Namen wie Juha Kankkunen oder Marcus Grönholm. Die meisten Einsätze bestritten Matthew Wilson und Henning Solberg für den englischen Logistiker. Die bilden auch das offizielle Kernteam für die Saison 2011, die man erstmals mit dem neuen Fiesta WRC bestreiten wird.



