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Auftakt Rallye Australien

Mikkelsen übernimmt die Führung

Andreas Mikkelsen - Rallye Australien 2013 Foto: McKlein 26 Bilder

Es waren nur rund drei Kilometer, die auf den Straßen von Coffs Harbour zu absolvieren waren, aber auch die zählen zur Rallye, und dort kam VW-Nachwuchsmann Andreas Mikkelsen am schnellsten auf Betriebstemperatur.

12.09.2013

Es waren nicht Ogier oder Latvala, Hirvonen oder Meeke, die für die erste Schlagzeile sorgten. Mit einer Auftaktbestzeit und einer zweitschnellsten Zeit setzte sich VW-Nachwuchsfahrer Andreas Mikkelsen an die Spitze der Rallye Australien und darf somit Führungsluft bei einem WM-Lauf atmen. Zwar sind nach den beiden ersten Superspecial-Prüfungen zur Belustigung des Publikums weitere 20 und knapp 350 Kilometer zu fahren, aber dennoch darf der 24-jährige Norweger als Erster auf der Ergebnisliste übernachten.

Rallye mit Staubproblem

Mikkelsen, der nur zwei kurze Testtage zur Vorbereitung hatte, muss sich nach dem Wirbelbruch seines Stammbeifahrers Mikko Markkula mit einem neuen Copiloten einschießen. Auch für den Briten Paul Nagle ist die Führung in Australien seine erste. Nur 0,9 Sekunden hinter Mikkelsen belegt der Qualifikationsschnellste Kris Meeke im besten Citroën Rang zwei, gefolgt von den weiteren Werks-VW von Jari-Matti Latvala und Sébastien Ogier. Der Tabellenführer war als Vierter zufrieden. Mit harten Reifen gestartet, um die weichen für wichtigere Prüfungen aufzusparen, zeigte sich der Franzose überrascht, wie glatt die vom Veranstalter gewässerten Pisten waren.
 
Mit den Wasserwagen kämpft der Veranstalter gegen ein großes Problem beim australischen WM-Lauf: die Staubentwicklung. In dicken Schwaden steht der Dunst bei Windstille im Wald und hindert die Nachfolgenden an schnellem Tempo. "Da fährst du wie gegen eine Wand", kritisiert Ford-Mann Mads Östberg, der hinter Marken-Kollege Thierry Neuville auf Platz sieben den Auftakt abschloss.
 
In einem längeren Disput mit dem Veranstalter, der Angst um seinen Zeitplan hatte, setzten die Fahrer am Ende durch, dass der Startabstand zwischen den Toppiloten am Freitag von zwei auf drei Minuten erhöht wurde.

In unserer Galerie haben wir die Bilder aus Down Under.

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