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Citroen

Fahrerfrage weiter offen

Foto: Citroen

Citroen-Sportchef Guy Fréquelin läuft die Zeit davon. Er muss bis Montagabend einen neuen Fahrer neben Sébastien Loeb finden oder Carlos Sainz zum Weitermachen überreden.

02.06.2005

Carlos Sainz badet bei der Rallye Türkei in einem Meer von Sympathie. Der Rallye-Zirkus freut sich über die Rückkehr des Spaniers ins Citroen-Werksteam, und Sainz genießt die enorme Aufmerksamkeit am Service-Platz. Dennoch betont "El Matador", das Türkei-Wochenende sei ein einmaliger Ausflug und kein wirkliches Comeback.

"Ich habe in den vergangenen Monaten endlich einmal Zeit für mich und die Familie gehabt. Außerdem versuche ich ein Programm für die Rallye Dakar auf die Beine zu stellen, ich bleibe also in Form", sagt der zweimalige Rallye-Weltmeister.

In Form war Sainz auch bei seiner Rückkehr in den Citroen Xsara, den er acht Monate nicht von innen sah. "Carlos hat eineinhalb Tage getestet, er brauchte keine fünf Minuten, um sich wieder ans Auto zu gewöhnen" sagt Teamchef Guy Fréquelin. Lediglich der 2005 vorgeschriebene Nackenschutz aus Karbon machte Sainz zu schaffen: "Das HANS-System ist sehr ungewohnt und unbequem. Wir haben nicht sehr viel Zeit gehabt, es für mich anzupassen.

Der Franzose hat nach der Rallye Türkei erneut die schwere Aufgabe, einen zuverlässigen und schnellen Fahrer neben Sébastien Loeb zu finden. Er hat weder entschieden, ob er einen zweiten Fahrer für alle Läufe engagiert oder in jedem Land einen entsprechenden Spezialisten. Dem Vorstoß des finnischen Managers Timo Jouhki, der letztjährige Subaru-Mann Mikko Hirvonen sei der geeignetste Kandidat erteilte Fréquelin eine Absage: "Das ist vielleicht für ihn (Jouhki) die beste Lösung."

Die Zeit drängt. Am Montagabend ist Nennungsschluss für die Rallye Akropolis. "Bis dahin muss ich eine Entscheidung getroffen haben", sagt Fréquelin, der betont, er habe bereits versucht, Sainz zu weiteren Rallyes zu überreden. "Und ich probiere es weiter." Der begehrte Spanier schüttelt zwar vordergründig mit dem Kopf, doch gab er zu: "Es gibt Gespräche."

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