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Dreiradfahren verboten!

Foto: McKlein 100 Bilder

Die FIA hat neue Regeln für die Rallye-Saison 2007 verabschiedet. Das umstrittene Superally-System wird abgeschafft, und das Fahren auf drei Rädern künftig verboten.

13.01.2007

Pech für die tapferen Crash-Piloten. Wer sich künftig in der Rallye-WM ein Rad abfährt, darf sein havariertes Autos nicht mehr auf Achse zum Service schleppen. Stattdessen muss die Besatzung aufgeben, und kann allenfalls am folgenden Tag wieder eingreifen. In einigen Ländern wie Großbritannien hat die Polizei in der Vergangenheit bereits einige Rallye-Stars aus dem Verkehr gezogen.

Das Superally-System, bei dem ausgefallene Fahrer die Rallye unter Zeitstrafen für ausgelassene Prüfungen wieder aufnehmen können, wird in seiner bisherigen Form abgeschafft. Stattdessen kämpfen die Fahrer täglich um WM-Punkte. Die drei Tagesschnellsten werden in der Reihenfolge 3,2,1 mit WM-Zählern belohnt. Die besten Acht der Gesamtwertung erhalten dazu Punkte (10,8,6,5,4,3,2,1) wie gewohnt. Dabei werden allerdings nur Fahrer berücksichtigt, die alle drei Etappen beendet haben.

Um die Kosten weiter zu senken, ist die Anzahl der Testtage künftig auf 48 Tage verkürzt. Bei den 16 Saisonrallyes stehen den Werksteams pro Auto nur noch sechs Motoren zur Verfügung. Die Weiterentwicklung der Motoren ist - wie in der Formel 1 - nur noch in sehr begrenztem Rahmen möglich.

Bei allen Restriktionen erlaubt die FIA im Gegenzug auch neue Freiheiten: Im sogenannten "Remote Service" dürfen bis zu vier Mechaniker eines Teams künftig auch außerhalb des Service-Platzes an einem Auto arbeiten. Gute Nachrichten für die Dreiradfahrer.

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