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Ekström verschenkt Rallye-Sieg

Foto: Wolfgang Wilhelm

DTM-Champion Mattias Ekström ist bereit für die Schweden-Rallye. Der 26-jährige Schwede gewann am Wochenende im Skoda Fabia WRC eine nationale Rallye.

31.01.2005

Nach drei Prüfungen über eine Distanz von 65 Kilometern standen bei der "Dan Anderssons Minne-Rally" drei Bestzeiten für Ekström zu Buche. Der Tourenwagen-Star hätte sich somit nordöstlich von Karlstad seinen ersten Rallye-Gesamtsieg holen können, doch vor der letzen Zeitkontrolle zog der 26-Jährige sein Auto zurück, um nicht in das nationale Championat einzugreifen. Eigentlich wäre Ekström mit rund zwei Minuten Vorsprung der Sieger gewesen.

Der Einsatz am letzten Wochenende war der Abschluss der Vorbereitung des Schweden auf den kommenden WM-Lauf in seiner Heimat (11.-13.2.), wo er erstmals mit einem rund 300 PS starken World Rally Car des Skoda-Werksteams an den Start geht. 2004 hatte Ekström mit Klassensiegen beim schwedischen und spanischen WM-Lauf auf sich aufmerksam gemacht.

Mattias Ekström: "Deutlich selbstsicherer"

"Nach diesem Wochenende fühle ich mich im Auto deutlich selbstsicherer", sagte Ekström, der einen Tag vor der Rallye noch einen Testtag absolvierte. "Ich bin gegen Schweden-Experten wie Stig-Olof Walfridson angetreten und kann meine Vorstellung so ganz gut einschätzen."

Skoda-Sportchef Martin Mühlmeier war zufrieden: "Ich bin sehr glücklich, dass Mattias bei seiner ersten Rallye im Skoda so gut ausgesehen hat. Wir alle können den Start der Schweden-Rallye kaum mehr abwarten.

Weiterer Einsatz in Spanien?

Sollte das Experiment Rundstrecken-Champion im Rally-Auto am kommenden Wochenende glücken, schließt Mühlmeier nicht aus, dass Ekström 2005 noch einen weiteren Einsatz im Fabia WRC bestreitet. "Erst einmal müssen wir auf den DTM-Kalender Rücksicht nehmen. Vor Saisonschluss bekommt er wegen der Verletzungsgefahr von Audi keine Freigabe", schränkt der Sportchef ein.

Die Spanien-Rallye fände erst danach statt. Dort kennt sich Ekström nach seinem Gruppe N-Sieg 2004 bereits bestens aus. "Spanien? Keine schlechte Idee", sagt Martin Mühlmeier.

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