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Grönholm schreibt Titel fast ab

Foto: McKlein 43 Bilder

Nach 6 von 16 Läufen zur Rallye-WM hat Marcus Grönholm den Titelkampf schon fast aufgegeben. Nach seinem Ausfall in Argentinien hat der Ford-Pilot bereits 21 Punkte Rückstand auf Weltmeister Sébastien Loeb.

04.05.2006 Markus Stier

Ausgerechnet bei den Schotter-Rallyes, Marcus Grönholms Paradedisziplin, versagte das Ford Team in der aktuellen Saison total. Sowohl in Mexiko als auch in Argentinien fielen beide Autos am ersten Rallyetag aus. Beide Male lag Grönholm in Führung. Zwar konnte der Finne die Rallyes am nächsten Tag fortsetzen, doch ein einziges Pünktchen bei zwei Rallyes warf ihn im Titelkampf bereits weit zurück.

Weltmeister Sébastien Loeb dagegen glänzte bei den bisher sechs Läufen mit zwei zweiten Rängen und zuletzt vier Siegen in Folge. "Der Titelgewinn wird nun sehr schwierig. Wir hätten zuletzt gewinnen müssen. Du darfst Loeb keine Geschenke machen", sagt der zweimalige Weltmeister Grönholm gegenüber der britischen "Autosport".

Marcus Grönholm: "Habe die WM nicht mehr in der Hand"

Über Loebs Erfolgsserie schüttelt der Routinier nur den Kopf: "Es ist unglaublich, wie er seine Serie fortsetzt. Er scheint nie ein Problem zu haben, und kaum ist er mal von der Piste gesegelt, kommt er sofort wieder zurück." Tatsächlich flog Loeb bei der Rallye Monte Carlo in einen Graben, kämpfte sich aber auf den letzten beiden Etappen noch bis auf den zweiten Rang nach vorn.

"Was sollen wir machen?" fragt Grönholm. "Das Auto ist schnell genug, und ich weiß, dass wir deutlich mehr Rallyes gewinnen können. Aber den Kampf um die WM habe ich schon nicht mehr in der Hand."

Malcolm Wilson: "Wir geben nicht auf"

Teamchef Malcolm Wilson spielt die Situation herunter: "Ich verstehe Marcus Enttäuschung, aber wir haben von Anfang an gesagt, dass wir dieses Jahr nicht an Titel denken. Mit dem guten Start sind die Erwartungen natürlich sehr gestiegen. Aber wir werden nun viel testen. Wir geben noch nicht auf." Für das Testteam gibt es viel zu tun: In Mexiko versagten die Turbolader, in Argentinien streikte bei Grönholm der Antrieb, bei Hirvonen der Motor.

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