Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Grönholm siegt in Schweden

Foto: McKlein 35 Bilder

Bei einem der spannendsten WM-Läufe aller Zeiten setzte sich Marcus Grönholm bei der Schweden-Rallye (2.-5.2.) mit 30 Sekunden Vorsprung gegen Weltmeister Sébastien Loeb durch.

06.02.2006 Markus Stier

Grönholm beschenkte sich pünktlich zu seinem 38. Geburtstag mit dem zweiten WM-Erfolg innerhalb von drei Wochen, Ford feierte dank der Leistung des Finnen den 50. WM-Sieg seit Bestehen der Rallye-WM.

Es war ein Start-Ziel-Sieg für Marcus Grönholm und Beifahrer Timo Rautiainen, aber der Erfolg war alles andere als klar. Bis zum Schluss blieb es bei perfekten Winterbedingungen in Värmland spannend. Der Vorsprung des Finnen gegenüber Sébastien Loeb lag nie über 30 Sekunden. Als der Kampf am Sonntag fast entschieden schien, platzte eine Hydraulikleitung im Focus und brachte neben zwölf Sekunden Zeitverlust reichlich Nervenflattern. "In dem Moment habe ich wirklich Bammel gekriegt", sagte Grönholm. "Mein Geburtstag ist jetzt nicht wichtig, aber gleich meine beiden ersten Rallyes für Ford zu gewinnen, ist ein Traum."

Petter Solberg: "So viel Pech wie nie"

Rivale Loeb war der einzige, der Grönholm an diesem Wochenende das Wasser reichen konnte, doch wie in Monte Carlo musste sich der Franzose mit Rang zwei begnügen. In der Tabelle liegt der Titelverteidiger mit 16 Punkten nun vier Zähler hinter Grönholm. Einen erneuten Nuller fing Petter Solberg ein. Nach Antriebbswellenschaden am Freitag, einigen Patzern und weiteren technischen Wehwehchen wurde der Subaru-Fahrer schließlich ausgeschlossen, weil sein Impreza am Sonntag beim Start einer Prüfung nicht rechtzeitig anspringen wollte. "So viel Pech habe ich noch nie gehabt", sagte der Norweger.

Auch sonst hagelte es bei dieser Schweden-Rallye Zwischenfälle. Janne Tuohino strandete auf der vorletzten Prüfung als Fünfter mit einem Motorschaden am Citroen Xsara, zuvor hatte Mattias Ekström an gleicher Position liegend seinen Skoda in den Wald geworfen. Wegen eines zerstörten Wasserpumpenantriebs war der drittplatzierte Ford-Werksfahrer Mikko Hirvonen bereits am Freitag weit zurückgefallen.

Gar in der selben Kurve schulterten die Teamkollegen Henning Solberg und Manfred Stohl ihre Bozian-Peugeot 307. Der Norweger wurde noch Achter, der Österreicher kam nur auf Rang 18. Das gleiche gilt für Landsmann Andreas Aigner, der sich bei seinem zweiten Auftritt im Skoda Fabia WRC tapfer schlug, aber nach einem Ausrutscher erst zurück- und dann mit Motorschaden ausfiel.

Starkes Duell um Rang drei

Für ein weiteres Highlight sorgten die Mitsubishi-Männer Gigi Galli und Daniel Carlsson. In den Ex-Werks-Lancern lagen der Schwede und der Italiener während der kompletten Rallye nur durch wenige Sekunden getrennt. Mehrmals wechselten sie im Kampf um Rang drei die Positionen. Erst auf der letzten Prüfung konnte sich Carlsson bei seinem Heimspiel mit sieben Sekunden Vorsprung durchsetzen.

Einen weiteren schwedischen Erfolg gab es in der Junjor-WM, wo Ex-Weltmeister Per-Gunnar Anderson ein halbes Jahr nach dem Debüt den ersten WM-Erfolg für den Suzuki Swift einfuhr.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden