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Handicap-Gewichte für World Rally Cars?

Foto: dpa

Rallye-Chefvermarkter David Richards will Motorenwechsel ab 2007 mit Zusatzgewichten bestrafen. Der Brite will damit längere Motorenlaufzeiten durchsetzen und so die Einsatzkosten senken.

12.01.2006 Markus Stier

Die Regelung, bei einem vorzeitigen Motorwechsel (Wie in der Formel 1 müssen die Rallye-Motoren zwei Wettbewerbe durchhalten) eine Zeitstrafe zu verhängen, geht David Richards nicht weit genug. Der Vermarktungs-Chef der Rallye-WM will ab 2007 zu drakonischeren Maßnahmen greifen, um die Hersteller zum Bau langlebiger Motoren zu nötigen.

"Mir schwebt eine Regelung vor, bei der bei einem Motorwechsel 100 Kilo Zusatzgewicht ins Auto gepackt werden müssen", sagt Richards gegenüber der britischen "Autosport". Bei jedem WM-Lauf, bei dem der gleiche Motor wieder zum Einsatz kommt, sollen die Teams jeweils zehn Kilogramm Ballast entfernen dürfen.

Richards will die Hersteller zwingen, deutlich haltbarere Motoren und Getriebe zu entwickeln. Die radikale Idee soll die Kosten senken und Neueinsteigern die Rallye-WM schmackhafter machen. Richards will seinen Vorschlag demnächst mit FIA-Rallyekommissions-Präsident Jacques Regis besprechen.

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