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Kein WRC für Aigner

Foto: McKlein

Red Bull-Junior Andreas Aigner muss seine WRC-Karriere vorerst auf Eis legen. Der Österreicher fährt 2007 mit einem Mitsubishi Lancer in der Produktionswagen-WM.

18.12.2006

Am Ende blieb Andreas Aigner nur der kleinste gemeinsame Nenner, um seine Karriere in der Rallye-WM voranzutreiben. Da Skoda wegen des neuen Super 2000-Projekts keine Weiterentwicklung und Teileversorgung des Fabia WRC mehr gewährleistet und die Mannschaft von Förderer Raimund Baumschlager beim Wechsel in ein anderes Team beschäftigungslos gewesen wäre, kehrt Aigner 2007 in ein Gruppe N-Auto zurück.

Als erfolgsversprechendsets Auto hat sich der Subaru Impreza WRX etabliert, aber die Baumschlager-Truppe ist mit Mitsubishi bestens vertraut, und so wird Aigner bei den acht Läufen zur Produktionswagen-WM (PWRC) einen Lancer Evo IV steuern. Dazu sind weitere Einsätze bei WM-Rallyes geplant, die nicht zur PWRC zählen. Mentor Armin Schwarz will aus der Not eine Tugend machen und so seinem Junior das Kennenlernen aller WM-Rallyes ermöglichen.

Den Beginn der Saison macht die Rallye Monte Carlo, die nicht zur PWRC zählt. Es folgen die Schnee-Rallyes in Schweden und Norwegen. Ziel des Teams ist, den PWRC-Titel einzufahren. Andreas Aigner versucht, das Positive zu sehen und spuckt in die Hände: "Ich werde alle meine Kräfte mobilisieren."

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