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Kimi Räikkönen: Ausschluss aus der WRC-Wertung

Rallye Deutschland 2011 räikkönen

Die FIA hat Kimi Räikkönen aus der WRC-Wertung ausgeschlossen. Der Finne hat in dieser Saison nicht genügend Übersee-Rallyes bestritten. Allerdings herrscht noch Unklarheit, wie die Konsequenzen genau aussehen.

Kimi Räikkönen ist mal wieder in den Schlagzeilen. Weil der Finne lieber Urlaub macht als sich die stressige und kostspielige Reise zum zehnten WM-Lauf in Australien anzutun, wird er jetzt von der FIA bestraft.

Räikkönen muss Strafe zahlen

Der ehemalige Formel 1-Weltmeister hatte sich vor der Saison mit seinem Ice 1 Racing Team zur Hersteller-Wertung angemeldet. Laut Reglement muss er dafür mindestens an sieben Rallye-Läufen teilnehmen, von denen zwei außerhalb Europas stattfinden. Mit der Rallye Jordanien hat Räikkönen aber nur eine Übersee-Rallye auf dem Konto. Die letzte Chance in Australien ließ der Citroen-Pilot mit seinem Privatteam wie erwähnt sausen.

Wie die FIA mitteilte muss der "Iceman" nicht nur die Australien-Startgebühr von 16.200 Euro nachzahlen sondern wird auch noch zu einer Strafe von 16.000 Euro an den Weltverband verdonnert. Außerdem nimmt die FIA das Team aus der WM-Wertung, was den Verlust von weiteren Prämien zur Folge hat.

Ausschluss aus dem Fahrer-Klassement?

Einige Medien hatten fälschlicherweise sogar berichtet, dass der Finne auch aus der Fahrerwertung gestrichen wird. Doch der Ausschluss bezieht sich nur auf den Konstrukteurspokal. In Abwesenheit seines Citroen-Privatiers hat Teammanager Benoit Nogier die Strafe bereits akzeptiert.

Räikkönen hat in dieser Saison bisher an sechs WM-Rallye teilgenommen. Aktuell liegt der 31-Jährige auf Rang acht im Klassement. Egal wie die Strafe genau ausfällt darf er auf jeden Fall die letzten drei Veranstaltungen fahren, wenn er will.

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