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Kresta geht zu Ford

Foto: McKlein

Der Tscheche Roman Kresta wird der neue Partner von Toni Gardemeister im Werksteam von Ford. Damit sind lediglich noch zwei Cockpits bei den Topmannschaften zu vergeben.

03.12.2004

"Roman stand auf einer Liste von sieben Fahrern, die für uns in Frage kamen", sagt Teamchef Malcolm Wilson. "Er hatte wie sein neuer Teamkollege Toni Gardemeister nie die Gelegenheit, in einem Auto auf neuestem Stand sein Talent zu beweisen."

Wie dem Finnen Gardemeister haftet auch Kresta der Ruf des ewigen Talents an. Vor vier Jahren wurde der heute 28-jährige Tscheche in seiner Heimat noch als große Nachwuchshoffnung gehandelt. Auf einem Ford Focus gab er bei der Rallye Akropolis 2001 sein WM-Debüt.

Durchbruch erst nach Rausschmiss

Erst als Skoda den ehemaligen tschechischen Meister wegen mangelnder Leistung fallen ließ, machte Kresta auf sich aufmerksam. In einem gemieteten Paugeot 206 fuhr er regelmäßig unter die besten Zehn bei verschiedenen WM-Läufen. 2004 kehrte er für ein Intermezzo zu Skoda zurück, verstümmelte aber seinen Fabia WRC bei der Deutschland-Rallye an einem Baumstumpf.

Für Kresta ist der Ford-Vertrag wie für seinen Ex-Skoda-Kollegen Gardemeister die Chance seines Lebens. Für den Rest der Arbeitssuchenden schrumpfen die Chancen empfindlich. Bei Mitsubishi scheint die Messe zugunsten des Finnen Harri Rovanperä gelesen, bliebe also nur noch ein Platz neben Petter Solberg im zweiten Subaru.

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