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Letztes Rallye-Cockpit vergeben

Foto: McKlein

++Update++ Der Australier Chris Atkinson hat mit einem Werksvertrag bei Subaru das letzte freie Cockpit in der Rallye-WM ergattert. Teamchef David Lapworth setzt beim Partner von Petter Solberg wieder auf die Jugend. Mikko Hirvonen ist dagegen abgemeldet.

17.12.2004

Chris Atkinson machte erstmals ernsthaft von sich reden, als er bei der schwierigen Rallye Finnland in der seriennahen Gruppe N zeitweilig schneller war als die Lokalhelden. Sein bestes Ergebnis fuhr der Australier bei seinem Heimspiel ein, wo er nicht nur die Gruppe N in seinem Subaru Impreza WRX gewann, sondern auch Gesamtfünfter wurde.

Atkinson kam in Australien nur einen Rang hinter Subaru-Werkspilot Mikko Hirvonen ins Ziel. Der Finne muss sich für die Saison 2005 nun einen neuen Job suchen. Der vom viermaligen Weltmeister Tommi Mäkinen (Ex-Subaru-Fahrer) geförderte Atkinson soll ab dem zweiten WM-Lauf in Schweden in einem Werks-Impreza WRC antreten und dann die Mehrzahl der restlichen 14 Läufe bestreiten.

David Lapworth: "Das spannendste Team"

Bei acht Läufen erhält auch der französische Meister Stéphane Sarrazin ein Subaru-Cockpit Der Franzose startet bei der Rallye Monte Carlo mit dem zweiten Auto. Wer bei den einzelnen Läufen, wo Sarrazin und Atkinson gleichzeitig gemeldet werden, für die Marken-Wertung eingeschrieben wird, wird erst später entschieden.

"Das ist eine fantastische Chance. Ich wollte schon immer den Schritt auf die internationale Bühne machen. Nun liegt es an mir zu beweisen, dass ein Australier nicht nur in Australien sondern auch im Rest der Welt schnell sein kann", sagt der 25-jährige Atkinson. "Ich bin beeindruckt, was Chris in diesem Jahr geleistet hat. Ich glaube, seine Vorstellung in Australien, wo er deutlich erfahrenere Fahrer geschlagen hat, beweisen seine Fähigkeiten", sagt Teamchef David Lapworth. Der Engländer behauptet sogar: "Mit Chris, Petter und Stéphane haben wir die spannendste Fahrerriege von allen."

Nur noch Autos gegen reichlich Geld

Bei den Werksteams sind nun alle freien Plätze vergeben. Die letzte Chance bietet Ford, wo Teamchef Malcolm Wilson signalisiert, dass neben den drei Werkswagen für Toni Gardemeister, Roman Kresta und Anthony Warmbold problemlos ein vierter Focus WRC eingesetzt werden könnte. Allerdings kommen für diese Variante nur Fahrer mit ordentlicher Mitgift in Frage.

Mit einem privat eingesetzten Ford muss Mikko Hirvonen 2005 sein Dasein fristen. Nachdem Subaru kein Interesse mehr hat, bleiben dem 24-Jährigen aus Finnland sechs WM-Läufe in einem Focus WRC, um doch noch ein Werksteam von seinen Qualitäten zu überzeugen.

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