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Loeb

Auch auf Sardinien siegreich

Foto: McKlein 29 Bilder

Der französische Weltmeister Sébastien Loeb hat mit seinem fünften Saisonsieg seine überragende Rolle in der Rallye-WM unterstrichen. Mit seinem ungefährdeten Erfolg am Sonntag (21.5.) bei der Rallye Sardinien baute der 32-Jährige mit seinem Citroen Xsara seine Führung in der Gesamtwertung aus.

22.05.2006

Loeb strebt mit 66 Punkten nach sieben von 16 WM-Läufen souverän der Titelverteidigung entgegen und liegt bereits 31 Punkte vor dem Tabellenzweiten und zweifachen Saisonsieger Marcus Grönholm. Der Finne hatte auf Sardinien bis zur siebten Prüfung geführt. Nach einem Motorschaden an seinem Ford Focus trat er zur dritten Etappe aber nicht mehr an.

So kam Loeb ohne ernsthafte Konkurrenz zu seinem 25. Sieg seiner Karriere und ist in der ewigen Bestliste nur noch einen Erfolg vom spanischen Rekordhalter Carlos Sainz entfernt. Nach 18 Schotterprüfungen fuhr der Elsässer einen klaren Vorsprung von 2:41,4 Minuten auf den finnischen Ford-Werksfahrer Mikko Hirvonen und 3:27,7 Minuten auf seinen drittplatzierten spanischen Teamkollegen Daniel Sordo heraus.

"Ich hatte die Order, mich heute etwas zurückzuhalten. Das konnte ich aber nicht, weil ich mich nicht so recht konzentrieren konnte. Daher bin ich wieder meinen gewohnten Rhythmus gefahren und habe mein Tempo etwas forciert", meinte Loeb. Der Dauer-Gewinner fuhr in den letzten 17 Monaten insgesamt 15 Erfolge ein und hat als einziger Pilot alle Siege auf nur einem Markenmodell erzielt.

Der 25 Jahre alte Hirvonen erreichte mit dem zweiten Platz bei seinem 46. WM-Start sein bisher bestes WM-Ergebnis. "Gegen Loeb hatte ich ohnehin keine Chance, also habe ich nur das getan, um meinen zweiten Platz zu sichern", sagt Hirvonen. In der Marken-WM baute der Titelverteidiger Citroen seine Spitzenposition auf 85 Punkte aus und rangiert bereits 20 Zähler vor Ford und 30 Punkte vor Subaru.

Der dreifache Weltmeister Subaru wartet seit dem britischen WM-Lauf im September 2005 auf einen Sieg. Die Norwegerund Vize-Champion Petter Solberg (13 Siege) belegte nach einer weiteren Pechsträhne nur den neunten Platz im Subaru (Rückstand: 10:19,9 Minuten). Der Australier Chris Atkinson schied als bis dahin Gesamtfünfter auf der letzten Entscheidung nach einem Unfall aus.

Das österreichische OMV-Team verteidigte mit 34 Punkten seinen vierten Platz. Der Wiener Manfred Stohl erreichte im Peugeot 307 nach Brems- und Fahrwerksproblemen am Freitag und Samstag den siebten Platz (Rückstand: 8:18,4 Minuten) und verteidigte mit 20 Zählern seinen vierten WM-Rang.

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