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Loeb gewinnt Deutschland-Rallye

Foto: McKlein 46 Bilder

Weltmeister Sébastien Loeb eroberte mit Beifahrer Daniel Elena im Citroën Xsara WRC beim deutschen WM-Lauf um Trier seinen sechsten Saisonsieg und baute damit seine Tabellenführung auf 33 Punkte aus. Für den Elsässer war es der 26. WM-Erfolg insgesamt, damit hat er den vom Spanier Carlos Sainz gehaltenen Rekord eingestellt.

14.08.2006 Markus Stier

Und noch ein Rekord für Loeb: Keinem Fahrer ist es in der WM-Geschichte je gelungen, eine Rallye fünf Mal in Folge zu gewinnen. Seit die Deutschland-Rallye 2002 in den WM-Kalender aufgenommen wurde, gab es keine anderen Sieger als Loeb und Elena. "Der Rekord bedeutet mir sehr viel. Jeder weiß, wie ich Carlos bewundere. Außerdem ist es ein toller Moment, vor so vielen meiner Landsleute zum fünften Mal zu gewinnen", sagte Loeb.

Bei der diesjähigen Ausgabe entschied sich die Frage nach dem Sieger früh. Als vor den ersten Prüfungen am Freitag (11.8.) Regen fiel, ließ es die Konkurrenz vorsichtiger angehen als der Titelverteidiger, der sich gleich einen Vorsprung vor Teamkollege Daniel Sordo sicherte. Der junge Spanier sicherte am Ende den Doppelsieg für das Kronos-Team.

Wer bei den schwierigen Bedingungen auf den 19 Prüfungen im Hunsrück und im Saarland einen Citroën fuhr, war klar im Vorteil. Zeitweilig belegte Toni Gardemeister in einem privaten Xsara Rang drei, doch der immer besser in Fahrt kommende Marcus Grönholm im Ford Focus fing seinen finnischen Landsmann rechtzeitig ab. Pech hatte Grönholms Teamkollege Mikko Hirvonen, der wegen zusammenbrechender Stromversorgung in seinem Focus einen sicheren fünften Platz gegen Rang neun eintauschen musste.

Starker Aigner

Hinter Gardemeister landete der Österreicher Manfred Stohl im Peugeot 307. Für eine Überraschung sorgte dessen Landsmann Andreas Aigner. Der Red Bull-Junior holte im Skoda Fabia mit Platz sechs seine ersten zwei WM-Punkte. Auch ein leichter Ausritt kurz vor Schluss und Ölverlust am Skoda konnten Aigner nicht stoppen.

Aigner war damit auch bester Skoda-Pilot, nachdem der Belgier Francois Duval seinem Fabia bereits am Freitag ein Rad amputiert hatte. Der Tscheche Jan Kopecky musste sich von Aigner als Siebter ebenso geschlagen geben wie DTM-Star Mattias Ekström, der Elfter wurde. Chancenlos in seinem drei Jahre alten Skoda war der deutsche Meister Matthias Kahle. Trotz mäßiger Zeiten war Rang zehn in Reichweite, doch am Ende der zweiten Etappe stoppte ein Motorschaden den Sachsen.

Desaster für Subaru

Ein desaströses Wochenende erlebte das Subaru-Team. Nachdem Petter Solberg bereits beim Shakedown am Donnerstag seinen Impreza bei einem Unfall schwer beschädigt hatte, fuhr er während der Rallye mit repariertem Auto bis auf Rang drei vor, doch ein Motorschaden machte die Bemühungen zunichte. Nachdem Stéphane Sarrazin am Sonntag ebenfalls die Segel streichen musste, kam lediglich Chris Atkinson im dritten Auto als Achter ins Ziel.

Bester Deutscher war Niki Schelle, der im Suzuki Swift den 18. Gesamtrang eroberte und Platz drei in der Super 1600-Kategorie holte. Zwei Punkte in der Junior-WM holte sich Aaron Burkart mit einem seinem Citroën C2. Hermann Gaßner gewann im Mitsubishi Lancer Evo VIII erwartungsgemäß die seriennahe Gruppe N-Wertung.

Endergebnis:

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