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Loeb in Le Mans

Foto: McKlein

Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb versucht sich im Juni im Sport-Prototypen. Der Citroen Werksfahrer tritt bei den 24 Stunden von Le Mans im Team von Henri Pescarolo an.

14.04.2005

Im Zweiwagen-Team von Henri Pescarolo wird Rallye-Star Sébastien Loeb in der Prototypen-Klasse LMP1 ein Auto zusammen mit Soheil Ayari und Eric Helari fahren. "Das Schwierigste wird sicherlich sein, mich an die hohen Fliehkräfte zu gewöhnen. Ich bin es nicht gewohnt, Kurven mit Tempo 280 zu nehmen", sagt Loeb.

Der amtierende Rallye-Champion hat nach Ausflügen in die MG-Trophy und Formula France ein wenig Rundstrecken-Erfahrung, die 900 Kilo leichten Prototypen sind jedoch völliges Neuland. Die Pescarolo-Judd leisten etwa 600 PS und erreichen in Le Mans Topspeeds von über 330 km/h.

In der vergangenen Woche hat Loeb den Renner erstmals getestet. In der kommenden Woche wird er sich in Paul Ricard wieder ans Steuer setzen. Der Franzose posierte bereits für Werbefotos im Fahreranzug mit dem Team-Sponsor Sony Playstation.

Hektischer Juni

Am 5. Juni muss Loeb vom Ziel der Rallye Türkei eilig nach Le Mans reisen, um beim zweitägigen Vortraining wenigstens seine vom Reglement geforderten zehn Pflichtrunden zu drehen. Das Rennen findet am 18. und 19. Juni statt.

Die Freigabe für den Abenteuerausflug bekam Loeb von Citroen-Teamchef Guy Fréquelin ohne Probleme. "Wenn Citroen sich nicht zum Saisonende aus der Rallye-WM zurückziehen würde, hätte das bestimmt anders ausgesehen", sagt Loeb.

Wechsel zur Rundstrecke

Prompt hören einige Beobachter schon wieder das Gras wachsen. Fréquelin muss seinem Konzernchef in Kürze mehrere Konzepte für die sportliche Zukunft der Marke Citroen vorlegen. Ein Planspiel ist dabei auch die Teilnahme in Le Mans. Angeblich hat auch sein Schützling Loeb durchblicken lassen, dass er mit einem Wechsel zur Rundstrecke liebäugle, wenn sich 2006 kein adäquates Cockpit in der Rallye-WM fände.

Loeb ist der zweite Rallye-Weltmeister innerhalb von zwölf Monaten, der in Le Mans sein Glück versucht. 2004 gab der Schotte Colin McRae in einem Prodrive-Ferrari 550 in der GT1-Klasse sein Rundstreckendebüt und schlug sich achtbar.

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