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McRae baut eigenes Rallye-Auto

Foto: McKlein

Ex-Weltmeister Colin McRae will eine eigene Autokategorie im Rallyesport begründen. Der Schotte, der angeblich Fiats neuen Super 2000 mitentwickeln soll, nutzt seine Freizeit lieber mit der Kontruktion einer neuen Silhouettenformel.

02.03.2006 Markus Stier

Wer Colin McRae je fragte, was er im Rallyesport gern geändert hätte, erhielt stets die gleiche Antwort: "Die heutigen Allradautos sind zu kompliziert und zu schwer." Zudem missfällt McRae der verhaltene Sound der Turbomotoren. McRae träumte dagegen von schreienden 2,5 Liter-Saugmotoren und Heckantrieb, und genau ein solches Auto will der laut der britischen "Autosport" nun auf Kiel legen.

Der in der WM nach dem Rückzug diverser Werksteams arbeitslose McRae nutzte seine Freizeit in den vergangenen sechs Monaten, um seinen Traum zu verwirklichen. Das Auto basiert auf einem mittels Computer entworfenen Rahmen und entspricht keinem existierenden Modell.

Erster Test im Sommer

Im Sommer soll der erste Prototyp zum Test ausrücken, ab 2007 will McRae die ersten Kundenautos ausliefern. "Wir wollen sowohl ein schnelles als auch zuverlässiges Auto bauen. Die Teams sollen weniger Geld ausgeben müssen als für ein Gruppe N-Auto", sagt McRae. Ein konkurrenzfähiges Gruppe N-Auto kostet zur Zeit rund 100.000 Euro. Kleines Hindernis: McRaes Entwurf passt allerdings bisher in kein gängiges Fahrzeugreglement.

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