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Mexiko

Grönholm Schnellster beim letzten Test

Foto: Peugeot

Mit der Bestzeit beim Shakedown zur ersten Schotter-Rallye des Jahres unterstrich Marcus Grönholm auf dem neuen Peugeot 307 seine Siegambitionen. Zweitschnellster wurde Petter Solberg (Subaru) vor Harri Rovanperä auf dem zweiten Werks-Peugeot.

12.03.2004

Bei sehr schönem trockenem Wetter in den Bergen rings um die Rallye-Hauptstadt Leon in der mexikanischen Provinz Guanajuato fand das zweistündige letzte Abstimmungs-Training statt. Gefahren wurde nach neuem Reglement der Shakedown unmittelbar im Anschluss an das Training auf einem 5,9 Kilometer langen Streckenstück, auf höchst staubigem Schotter. Da dieser Pistenabschnitt den kommenden Sonderprüfungen sehr ähnlich war, hatten die Piloten noch einmal Gelegenheit, sich auf Kommendes vorzubereiten. Das war insofern äußerst wichtig, da infolge des neuen Rallye-WM-Reglements nur mehr am Mittwoch und Donnerstag trainiert werden durfte. Und: Zum ersten Mal konnten die Aktiven in einer für fast alle Fahrer völlig neuen Umgebung hier in Mexiko mit ihren Rallye-Wagen üben, hatten sie doch bis vor dem Shakedown nur normale Trainings-Autos (Mitsubishi Lancer oder Volvo) benutzt.

Angetreten waren die Stamm-Fahrer der fünf an der diesjährigen Rallye–WM teilnehmenden Automobilwerke Citroen, Peugeot, Ford, Subaru und Mitsubishi. Bei Peugeot hatte allerdings Harri Rovanperä den Belgier Freddy Loix ersetzt - vielleicht, weil der Finne die Corona Rallye in Mexico 2002 gewonnen hatte und deshalb über eine gewisse, wenn auch geringe Streckenkenntnis verfügte.

Zu den 10 Werkspiloten gesellten sich weitere Kräfte auf WRC-Autos: Mit einem von Bozian präparierten Peugeot 206 trat der Argentinier Luis Perenc Companc an. Der Finne Jussi Valimäki brachte einen Hyundai Accent mit und Anthony Warmbold ging auf seinem privaten Ford Focus an den Start. Besonders auffällig: Carlos Sainz (Citroen) trug wegen der furchtbaren Attentate in seiner Heimatstadt Madrid einen schwarzen Trauerflor auf dem linken Ärmel seiner Rallye-Kombi.

Die nächste Stufe dieser Rallye wurde, nur wenige Stunden nach dem Shakedown, in Guanajuato gezündet: In einer eindrucksvollen Zeremonie wurden die 54 Teams auf die 1.047, 67 Kilometer lange Strecke geschickt, in die 15 Sonderprüfungen der kommenden drei Tage mit einer Länge von 394,43 Kilometern eingebettet sind. Ein Werksteam allerdings musste die Startrampe zu Fuß - was durchaus zulässig ist! - passieren: Sébastien Loeb und Copilot Daniel Elena hatten ihren Citroen Xsara derart über einen Felsen gescheucht, dass der Unterboden den Tank nach oben drückte. Da die Reparatur vier bis fünf Stunden in Anspruch nehmen würde, gestatteten die Kommissare, dass der Wagen per Transporter zur Reparatur zum Service nach Leon gebracht wurde.

Die Ergebnisse vom Shakedown:

1. Grönholm; Peugeot 307; 4 min 07,0 sec
2. Solberg; Subaru; 4 min 07,9 sec
3. Rovanperä; Peugeot 307; 4 min 10,0 sec
4. Hirvonen; Subaru; 4 min 10,3 sec
5. Duval ; Ford; 4 min 10,9 sec
6. Sainz; Citroen; 4 min 11,0 sec
7. Loeb ; Citroen; 4 min 12,2 sec
8. Märtin; Ford; 4 min 12,6 sec
9. Panizzi; Mitsubishi; 4 min 16,3 sec
10. Valimäki; Hyundai; 4 min 24,1 sec
11.Galli; Mitsubishi; 4 min 26,1 sec
12. Warmbold; Ford, 4 min 26,7 sec
13.Companc; Peugeot 206; 4 min 33,3 sec

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