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Loeb ohne Gegner

Foto: McKlein

Zwei Bestzeiten am zweiten Tag und sein Vorsprung von gestern reichten Citroen-Weltmeister Sebastien Loeb, um seine Führung zu zementieren. Hinter ihm besetzten Peugeot-Star Marcus Grönholm und die Ford-Hoffnung Toni Gardemeister die nächsten Plätze. Armin Schwarz landete im Krankenhaus.

22.01.2005

Blauer Himmel über der Cote d’Azur und Monte Carlo auch am zweiten Tag der Rallye, 16 Grad schon am Samstagmorgen (22.1.), und fast alle der 34 Starter noch dabei: Lediglich der Este Urmo Aava auf dem Suzuki Ignis fehlte. Man zog Bilanz des ersten Tages.

Guy Frequelin von Citroen triumphierte und sang das hohe Lied der Michelin-Reifen: "Platz eins und zwei für uns, ohne Probleme.“ Jean-Pierre Nicolas bedauerte, dass man bei Peugeot mit den neuen Pirelli- Pneus nicht zurecht käme: „ Wir haben nicht mit so trockenen Strassen gerechnet.“ Bei Subaru glaubte man, die Bremsenprobleme im Griff zu haben. Skoda hatte seinen bitteren ersten Tag (Probleme mit Gaspedal und Differenzial bei Armin Schwarz) fast vergessen, bei Ford war man auf eine weitere Leistungssteigerung bei Toni Gardemeister ebenso gespannt wie bei Mitsubishi auf die zu erwarteten Attacken von Gilles Panizzi.

Citroen diktiert zu Tagesbeginn

Bestzeit für Sebastien Loeb zum Auftakt des zweiten Tages, zweitbeste Zeit für Francois Duval – beide Fahrer kommen von Citroen. Peugeots bester Mann Marcus Grönholm ist als Dritter nach 5 von 15 Prüfungen schon fast anderthalb Minuten abgeschlagen!

Gardemeister liefert mit dem Ford die drittbeste Zeit – auf Michelin-Pneus. Panizzi, obwohl mit dem Mitsubishi Lancer auf Pirellis unterwegs, wird Vierter vor Kresta (Ford) – dann erst kommt Petter Solberg (Subaru) vor Grönholm (Peugeot) ein: Beide rollen auf Pirellis – der Norweger auf weicheren als der Finne, aber beide sind nicht glücklich. Armin Schwarz (Skoda) hoppelt hinterher – sein junger Kollege Alexandre Bengue ist ebenso schneller als er wie Didier Auriol auf seinem privaten Peugeot 206 und Harri Rovanperä auf dem Mitsubishi.

Duval und Schwarz im Krankenhaus

Die Schläge folgen dicht auf dicht in den beiden Mittags-Prüfungen auf Strecken mit Eisplatten an Stellen, wo Zuschauer Schnee auf die Strecken geschleppt haben. Stephane Sarrazin eröffnet den Reigen der Abflüge: Zwei Kilometer vor Ende der Wertungsprüfung 6 reißt er seinem Subaru ein Rad aus, kommt mit demoliertem Auto davon. Wenig später fällt Francois Duval mit seinem Citroen einen Telefon – und einen Hochspannungsmast – sein Beifahrer Stephane Prevot wird mit gestauchten Beinen per Helikopter ins Krankenhaus spediert. Rallye-Leader Sebastien Loeb kommt in seinem Xsara an die Unfallstelle, hält an, um seinem Gefährten zu helfen. Er hätte sowieso nicht weiter fahren können, die Strecke war blockiert. Als sie wieder frei gegeben wird, bekommt Loeb jene Zeit, die Skodas junger Fahrer Alexandre Bengue – als Schnellster in dieser Prüfung! – vorgelegt hat. Damit bleibt der Franzose auf Platz 1 im Gesamtklassement, Marcus Grönholm rückt vor Toni Gardemeister (Ford) auf den zweiten Platz.

Bengue auf Skoda fährt Bestzeit auch in der folgenden Wertungsprüfung 7 – sein Team-Senior Armin Schwarz rollt seinen Fabia ins Aus. Mit demolierter Schulter wird er zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Nizza gebracht. Erneut wird die Strecke gesperrt – die Piloten Loeb (Citroen), Grönholm (Peugeot), Solberg (Subaru) und Gardemeister bekommen die von Bengue vorgelegte Zeit zugeteilt – am Gesamtklassement ändert sich nichts.

Loeb zementiert seine Führung

In der vorletzten Sonderprüfung des Tages – bei schon fast dunklem Himmel - holte sich Gilles Panizzi (Mitsubishi) seine erste Bestzeit vor Solberg (Subaru) und vor dem sensationell schnellen Skoda Piloten Alex Bengue. Hinter dem sortierten sich Grönholm (Peugeot), ein offenbar vorsichtiger Rallye-Leader Loeb auf Citroen und Gardemeister (Ford). Die letzten 28 Kilometer des zweiten Tages mussten in völliger Dunkelheit absolviert werden – auf Grund der durch die beiden Unfälle des Nachmittags eingetreten Verzögerung. Ein demoliertes Rad hinderte Skoda-Mann Bengue an seiner dritten Tagesbestzeit - Loeb (Citroen) fuhr seine zweite des Tages, er gilt als Spezialist, wenn die Sicht sich verschlechtert. Hinter ihm kamen ein entfesselter Panizzi (Mitsubishi), der sichere Gardemeister (Ford), Grönholm auf Peugeot und Solberg (Subaru) ins Ziel.

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