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Petter Solberg

Adapta als Subaru Nachfolger?

Nach dem Rückzug des Subaru-Teams ist es immer noch unklar, wie es mit Ex-Weltmeister Petter Solberg weitergeht. Eine neue Heimat könnte das Privatteam Adapta bieten.

18.12.2008 Tobias Grüner

Die überraschende Meldung des WRC-Ausstiegs hat auch Petter Solberg geschockt. Am Dienstag (16.12.) ließ er noch über seine Webseite verlauten, dass er sich einen Tag später äußern wolle. Doch die mediale Auszeit hält noch immer an. Der sonst nicht um Worte verlegene Rallye-Star hält sich über seine Zukunftsaussichten bedeckt und will sich nun frühestens am Wochenende äußern.

Wie norwegische Medien berichten, soll sich Solberg momentan in Schweden aufhalten. Dort werden momentan alle Möglichkeiten - von der Trennung bis zur Weiterbeschäftigung - mit Subaru und seinem Rennstall Prodrive ausgelotet. Subarus Vertrag mit Solberg läuft noch bis zum Ende 2009.

Adapta würde Solberg gerne aufnehmen

Eine weitere Möglichkeit zur Weiterfahrt könnte sich durch das neugegründete Privatteam Adapta ergeben. Das Subaru-Kundenteam hat sich für die kommende Saison in der Rallye-WM eingeschrieben und würde den zweifachen Weltmeister sofort einstellen: "Natürlich sind wir an ihm interessiert", sagte Adapta WRT Manager Morten Ostberg der norwegischen Zeitung VG Nett. "Es wäre fast dumm zu solch einer Lösung "nein" zu sagen."

Allerdings muss Adapta selbst erst einmal sehen wie es weitergeht. Nach den ursprünglichen Plänen wollten die Norweger nur bei acht WM-Läufen starten. Als Fahrer war bislang Nachwuchsmann Mads Ostberg vorgesehen. "Vor allem das Arbeiten während der Rallyes wird sich nun ändern. Eigentlich sahen unsere Pläne vor, im Fahrerlager zusammen mit Subaru zu arbeiten - wie Stobart mit Ford - aber das wird nun nicht möglich sein", erklärt Morten Ostberg.

Auftritt als Herstellerteam?

Möglicherweise geht Adapta 2009 als eigenes Hersteller-Team an den Start. "Wir können mit unseren Möglichkeiten zwar zwei oder drei Autos betreiben, aber wir hätten nur die Möglichkeiten eines Hersteller-Teams, wenn wir mit als Kooperation oder als Joint-Venture mit Prodrive zusammenarbeiten könnten", so die Überlegungen.

Wie es nun genau weitergeht steht also noch in den Sternen. Auf jeden Fall müssen bis zum Saisonstart Ende Januar in Irland noch intensive Gespräche stattfinden. Sollte eine erweiterte Zusammenarbeit mit Prodrive nicht zustandekommen, wollen die Norweger auf jeden Fall ihr ursprünglich geplantes Programm durchziehen.

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