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Rallye Australien

Loeb wird der Sieg aberkannt

Rallye Australien 2009 Loeb Citroen Foto: McKlein 37 Bilder

Die Freude von Sébastien Loeb über seinen Sieg in Down Under währte nur kurz. Weil sein Citroën C4 nicht dem technischen Reglement entsprochen haben soll, wurde der Franzose am Sonntag wenige Stunden nach dem Ende der Rallye Australien mit einer Strafminute belegt.

06.09.2009

Die Folge: Der fünfmalige Champion rutschte auf den zweiten Platz zurück. Profiteur war ausgerechnet Herausforderer Mikko Hirvonen, der im Ford Focus zu seinem vierten Saisonsieg kam.

Hirvonen jetzt mit fünf Punkten Vorsprung auf Loeb - Auch Sordo mit Strafe

Zwei Rennen vor dem Saisonende hat der Finne in der WM-Wertung nun fünf Punkte Vorsprung auf Loeb statt nur einen.  Auch Loebs Teamgefährten Daniel Sordo aus Spanien und Sébastien Ogier aus Frankreich kassierten eine Strafe von einer Minute. Sordo blieb dennoch Dritter, Ogier musste seinen vierten Rang an den finnischen Ford-Piloten Jari-Matti Latvala abgeben. Loebs Chancen auf den erneuten Titelgewinn sind gesunken.     Der 35-Jährige wartet seit dem 26. April in Argentinien auf einen Erfolg.

Mit einer taktischen Meisterleistung schien Loeb in Australien seine Durststrecke beendet zu haben. Kurz vor dem Ende der zweiten Etappe hatte er sich bewusst zurückfallen lassen, um nicht als erstes Fahrzeug in die Final-Etappe starten und so die zeitraubende Rolle des Straßenkehrers auf den Schotterpisten übernehmen zu müssen. Diese Position schanzte er Hirvonen zu, der deswegen auf den letzten zehn Entscheidungen Zeit an Loeb verlor.     Hirvonen schwante schon vor der Schlussetappe Böses, dass es mit seinen vierten Saisonsieg in Folge nichts werden würde. "Citroën hat gestern gut gepokert. Heute hatte ich keine Chance. Ich denke, es wäre anders gekommen, wenn ich hinter Sébastien hätte starten können", gab der enttäuschte WM-Spitzenreiter zu, "es war ein richtig hartes Wochenende, das wir am besten vergessen. Wir müssen jetzt wieder nach vorne schauen."

Nächste Etappe im Titelkampf ist die Rallye Spanien

Am Ende durfte Hirvonen dank der Rennkommissare doch noch jubeln. In Spanien und Wales geht das WM-Drama weiter. Loeb wird nicht aufgeben und will sich nicht erstmals seit 2003 in einem Titelrennen geschlagen geben. Auch in der Markenwertung wird es nun noch einmal spannend. Titelverteidiger Citroën liegt nur noch 13 Punkte vor Herausforderer Ford.

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